DIY: Bett selbst bauen

WP_20160120_16_33_33_ProWir hatten schon seit einiger Zeit den Plan unser Europalettenbett durch eine Alternative zu ersetzen. Unter den Paletten sammelt sich doch sehr viel Staub, Dreck und Kinderspielzeug an das man aufgrund des Unterbaus der Paletten auch mit dem Staubsauger nur sehr schwer drankommt.

Kurz vor Weihnachten überkam es mich dann ganz spontan. Bei der Sanierung unseres alten Klassenzimmers mussten wir eine neue Unterbodenkonstruktion aufbauen, von der ein paar Reste an Konstruktionsbalken übrig geblieben waren. Von den 12x12cm Balken fand ich noch 3 Stück in genau 2m Länge im Keller. Nochmal schön nachgeschliffen habe ich sie entsprechend auf Abstand gelegt, provisorische Stützen untergeschoben und zwei Lattenroste fest mit den Balken verschraubt. Im Sommer wird das Gestell noch mal auseinandergeschraubt, um die Balken besser behandeln/ölen zu können.

Bombenfest und sehr robust. Dagegen wirkt die Palettenlösung fast schon etwas kippelig. Die zwei Zwischenräume bieten genug Platz für Klamottenkisten (wer es braucht) und auch der Staubsauger kommt in jede Ecke. Alles in allem eine meiner Meinung nach sehr hochwertige, Reste verwertende, daher auch günstige Lösung, die uns auch auf anhieb gefallen hat. Ein Kopfende wäre noch wünschenswert, aber da wird sich auch noch was finden lassen.

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Artikelserie: Alternative Fortbewegungsmöglichkeiten Teil 2: Tretroller MICRO Flex Air 200

FullSizeRenderWillkommen zum zweiten Teil der Artikelserie alternative Fortbewegungsmöglichkeiten. Teil 1 über das zuFußzurArbeitgehen findet ihr hier.

Nach wie vor geht es mir darum, irgendwie von der Arbeit nach Hause zu kommen. Morgens nimmt mich eine Mitfahrgelegenheit mit, die ich nachmittags allerdings nicht in Anspruch nehmen kann. Da ich mich nicht abholen lassen will, suche ich Alternativen, um möglichst schnell die knapp 10 Kilometer zurückzulegen.

Zu diesem Zweck war vor ein paar Tagen also ein Paket von der Firma MICRO in der Post und plötzlich stand als Testgerät der MICRO Flex Air 200 bei uns im Flur. Luftbereifte Räder mit 200 Millimeter Durchmesser, das Ganze zusammenklappbar. Also kletterte ich morgens bei meiner Mitfahrgelegenheit ins Auto, den Roller kurzerhand auf die Rückbank gelegt. Da ich zuvor noch keine Gelegenheit hatte das Gerät zu testen, war ich umso mehr auf die Heimfahrt gespannt.

Zum Feierabend ging es also los. Vor mir lagen ca. 9 Kilometer Asphalt mit einer Steigung von knapp 100 Höhenmetern und anschließender Abfahrt, auf die ich mich am meisten freute. Die Sonne knallte, die Pollen verschleierten die Sicht. Für mich persönlich also nicht die besten Voraussetzungen für sportliche Betätigungen, aber das hatte ich ja auch nicht vor. Gemütlich nach Hause cruisen war der Plan.

Nach einigen hundert Metern standen mir jedoch die ersten Schweißperlen auf der Stirn. Wenn man diese tretrollerbedingte Tretbewegung nicht gewohnt ist, brennt einem nach kurzer Zeit der Oberschenkel. Zumindest erging es mir so. Wechselt man die Beine, brennen einem nach kurzer Zeit beide Oberschenkel.

Anstiege konnte ich teilweise daher nur schiebend überwinden. Flache Passagen mit entsprechender Anstrengung und auch auf Abfahrten musste nachgeholfen werden. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass meinem fahrbaren Untersatz die Luftbereifung, obwohl prall aufgepumpt, im Wege stand. Zwar meisterte Der Roller komfortabel Unebenheiten im Asphalt und auch kleinere Stufen, abgesenkte Boardsteinkannten, aber er stand einfach sofort wieder wenn ich ihn nicht antrat und rollte nicht so schön aus, wie ich es erwartet hätte oder auch vom Skateboarden oder Inlinern kannte.

Alles in allem habe ich eine gute Stunde bis nach Hause gebraucht und war fix und fertig. Nix cruisen. Der MICRO Flex Air 200 ist ein super Gerät, keine Frage. Er ist auf Erwachsene ausgelegt, macht einen soliden und hochwertigen Eindruck. Man hat also kein Kinderspielzeug unter den Füßen. Für meine Zwecke scheint er allerdings nicht die optimalste Wahl zu sein. Für Lagerhallen, Parkplätze, kurze Wege in Städten: Hier scheint der Spaßfaktor garantiert. Um längere Strecken wie meinen Nachhauseweg zu meistern, werde ich allerdings noch andere Alternativen testen.

Auf dem Plan für die nächsten Artikel zur Serie stehen: Joggen, Radfahren, größere Tretroller oder auch ein Kickboard testen. Vielleicht werde ich mir auch mal einen Renault Twizy ausleihen, mal schauen.

Habt ihr noch kreative Ideen? Außergewöhnliche Verkehrsmittel, die das Auto vergessen lassen und sich umweltschonend fortbewegen lassen? Ich freu mich auf eure Vorschläge.

Kommt gut ins Wochenende!!

Artikelserie: alternative Fortbewegungsmöglichkeiten – Teil 1: Walk the Line

FullSizeRenderWenn ich eine Sache aktuell wirklich ganz dringend bräuchte, dann wäre das ein Auto. Unser Dorf hat sowohl Zigaretten- als auch Kaugummiautomat zu bieten, wenn wir darüber hinaus etwas benötigen, wird es ohne Auto schwierig. (Beides nicht so unser Ding Kaugummis/Zigaretten). In unserem Umfeld verfügt jeder Haushalt über mindestens zwei PKWs. Erwachsene Kinder erweitern den Fuhrpark durchaus schon mal auf vier und mehr Fahrzeuge, was durchaus auch im Dorfleben begründet liegt. Aus finanzieller Sicht bei uns jedoch gerade alles andere als realistisch und irgendwie sagt uns der gelebte Minimalismus, dass es auch anders _gehen_ muss.

Mit mittlerweile drei Kindern muss meine Frau zu Hause flexibel/beweglich sein, um im Notfall schnell reagieren und irgendwo hinfahren zu können. Kinderarzt, Kindergarten, usw. Ich habe es da deutlich einfacher und kann mir Alternativen einfallen lassen, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen. In den letzten Jahren habe ich das über Mitfahrgelegenheiten und mit dem Fahrrad geregelt. Im Lauffieber der vergangenen Jahre bin ich das ein oder andere Mal auch nach Hause gelaufen, Erinnerungen daran habe ich allerdings aus meinem Gedächtnis verbannt.

Mitfahrgelegenheiten funktionieren gut, allerdings finde ich i.d.R. nur morgens jemanden der mich mitnehmen kann. Nachmittags muss ich mich dann doch wieder von meiner Frau abholen lassen, was gegenwärtig einfach eine Zumutung wäre. Fahrradfahren ist auch nur beschränkt toll. Zum einen klappt es nicht konsequent zu jeder Jahreszeit und zum anderen… ach, Ich mach es einfach die nächsten Tage nochmal und stell dann einen ‘Testbericht’ ein; passt ja zur Artikelserie.

Heute also mal die reduzierteste aller Varianten: Zu Fuß gehen. Da ich heute für den Hinweg keine Mitfahrgelegenheit habe, stehe ich ein bisschen früher auf und mache mich auf den Weg. Um sechs Uhr morgens hellt es bereits schön auf. Rucksack gepackt, Wanderschuhe geschnürt, jetzt nur noch drauf vertrauen, dass auf dem vor mir liegenden Waldstück keine brunftende Wildschweinsau meinen Weg kreuzt. Das Handy liefert mir ein paar statistische Daten, ermöglicht mir unterwegs schon mal diesen Artikel ein wenig vorzubereiten und unterstützt mich beim Hörbuch hören.

Mein Weg führt zwischen Ackern und Feldern hindurch, auf asphaltierten Sträßchen aus unserem Dorf heraus. Dann folgt besagter Waldabschnitt über einen breiten Forstweg, anschließend ein Stück Landstraße bis ins nächste Dorf, von wo aus eine ausgebaute Bahntrasse über einen Berg bis fast zur Agentur führt. Leider also fast zu 90% Asphalt. Ein Mehr an Waldwegen würde meinen Füßen sicher besser gefallen.

Unsere Agentur möchte im Juni an den 24-Stunden-Wandern-von-Rheinland-Pfalz teilnehmen. Ein bisschen Vorbereitung dafür habe ich dringend nötig. Folgendes habe ich hierfür schon mal gelernt:

  • Nicht nachdenken, einfach losgehen
  • Irgendwie lernen das Schwitzen zu unterdrücken
  • Keinen Wolf laufen
  • Unbedingt zwei verschiedene Socken anziehen!

Im Ort angekommen macht sich die mangelnde Kondition und das noch fehlende Frühstück bemerkbar. Bei Kilometer 9 bremst plötzlich eine Kollegin neben mir ab. Ich versuche mich hinter einigen Büschen zu verstecken aber sie sieht mich dennoch und so werde ich schließlich gezwungen, den letzten Kilometer in die Agentur zu fahren. ;-)  Neinnein, hab das dankbar angenommen.

Nur kurz für die Statistik-Liebhaber:

  • Distanz: 9,33 Kilometer
  • Dauer: 1:35 Std.
  • Durschnittliche Geschwindigkeit: 10:11 min/km bzw. 5,9 km/h
  • Höhenmeter: 82 (aufwärts), 84 (abwärts)
  • Hörbuch: Das Lied von Eis und Feuer (mindestens genauso gut wie die Fernsehserie!)

Soweit ein erster Test. Eigentlich plane ich mit einer Mitfahrgelegenheit am Morgen und teste verschiedene Varianten um selbst wieder nach Hause zu kommen. Die Firma Micro hat mir zu diesem Zweck schon einen Klapp-Tretroller versprochen. Diesen kann ich dann unkompliziert im Auto mitnehmen, nachmittags dann ausklappen und nach Hause rollen. Auch den Test mit dem Skateboard/Longboard werde ich wagen. Ggf. auch mal mit Stick (Landpaddling). Mal schauen was mir sonst noch so unterkommt.

Wie ist das bei euch? Wie weit habt ihr es bis zum Arbeitsplatz? Nutzt ihr öffentliche Verkehrsmittel, Mitfahrgelegenheiten, fahrt ihr mit dem Rad? Lasst uns ruhig mal ein bisschen sammeln… ;-)

Das Gemälde – Downshifting

Vor langer, langer Zeit irrte ich als junger Mann orientierungslos durch die viel zu engen Gassen meiner hoffnungslos erblindeten Gefühlswelt. Eines abends war ich mit einem sehr guten Freund, fast schon Bruder, unterwegs und erzählte ihm von meinen aktuellen Problemen. Zufällig blieben wir vor einem Schaufenster stehen, in dem ein riesengroßes Gemälde ausgestellt war. Er betrachtete das Gemälde, legte seine Worte zurecht und offenbarte mir dann: Dein Leben ist ein Gemälde und du stehst zu dicht davor um es in seiner Gänze erkennen zu können. Vielleicht musst du einfach mal ein paar Schritte zurücktreten, Abstand gewinnen und die Situation aus einer sicheren Entfernung neu beurteilen.

Guten Start in die neue Woche euch!

Fazit zum Projekt ‘regionale Küche’

Unser Projekt zum Thema regionale Küche liegt nun schon einige Wochen zurück. Alles in allem war es ein tolles Experiment, das in uns – und vielleicht auch ein wenig um uns herum – etwas bewegt hat.

Hier ein paar Gedanken, Fragen, Ideen, Ergebnisse:

Was wir konkret erreicht haben:

  • Gesünder gelebt.
  • Gewicht reduziert.
  • Nicht gehungert.
  • Wohler gefühlt.
  • Geld gespart (zumindest geringfügig).
  • Müll reduziert!
  • Horizont erweitert.

Was wir geändert haben bzw. woran wir derzeit/zukünftig noch arbeiten:

  • Wir kaufen möglichst viele Produkte regional. Das bezieht sich bspw. auf Honig, Gemüse, Äpfel/Apfelsaft, Eier, Brot.
  • Fleisch holen wir beim örtlichen Metzger, oder als Bioware.
  • Milchprodukte nach Möglichkeit aus der Region, sonst Bio. Langfristig haben wir uns das Ziel gesetzt, Joghurt selbst herzustellen (geht bspw. hiermit).
  • Möglichst wenig verpackte Ware kaufen um Müll zu reduzieren.
  • Unbedingt FairTrade-Produkte konsumieren, bspw. bei Bananen oder Schoko-/Kakao-Produkten.
  • Morgens keine frischen Brötchen. Erstens ist es in unserem Fall mit zu viel Fahrerei verbunden und zum anderen sind die BIO-Vollkornbrote aus der Region gesünder und schmecken auch ziemlich gut.

Was uns umgetrieben hat:

  • Ist es wirklich richtig, sich nur lokal zu ernähren? Sind wir nicht eine weltweite Gemeinschaft? Ist es nicht auch schön, Dinge aus anderen Teilen der Welt zu genießen und brauchen wir diese Produkte vielleicht sogar? Sollten unsere Bemühungen nicht eher dahin gehen, den fairen Handel auszubauen und CO2-freie Transporte zu ermöglichen? Ein Fazit hierzu (bei mamadenkt gelesen): Act Local – Respect Global! Bringt es sehr schön auf den Punkt.
  • Als Nachklang zum Projekt, haben wir uns gemeinsam den Film Taste the WasteFazit zum Projekt 'regionale Küche'
    angesehen. Schockiert mussten wir feststellen, wieviel hochwertiges Essen weggeschmissen wird, weil es irgendwelchen politischen oder wirtschaftlichen Richtlinien nicht entspricht. Wie sehr sind wir als Verbraucher mit dafür verantwortlich was in den Regalen der Discounter ausliegt und wieviel davon weggeschmissen wird? Welche überschüssigen Nahrungsmittel wandern in unserem Haushalt täglich in den Müll?
  • Idealerweise sollten wir ein wenig in der Zeit zurückrudern und uns wieder Selbstversorger-Wissen aneignen. Also einen eigenen kleinen Garten bewirtschaften. Kartoffeln, Gemüse, Obst nach Möglichkeit selbst anbauen/ernten, Gewächshäuser zu Hilfe nehmen, kompostieren, usw.
  • Immer öfter nervt mich die Tatsache, wie häufig wir das Thema Essen überhaupt bedenken. Sind wir nicht doch zu sehr verwöhnt?Eure Probleme hätten wir gerne‘, höre ich die Stimmen entfernter, in ärmeren Verhältnissen lebenden Menschen, die froh sind, wenn sie sich mittags zwischen einer Schüssel mit Reis, Reis oder Reis entscheiden können. Ich schlage die Gründung einer Weltmensa vor, die jeden Erdenbürger an sieben Tagen die Woche mit einer gesunden und ausgeglichenen Auswahl an Gerichten versorgt. Gerechte Güterverteilung mitinbegriffen.
  • Plötzlich laufen wir mit einem veränderten Bewusstsein durch unsere Einkaufsläden und stellen fest, wie wenig Produkte im Supermarkt mit einem Siegel für fairen Handel ausgezeichnet sind (bspw. im Schokoladen-/Kakaosegment). Sind wir uns im Klaren darüber, dass alle übrigen Produkte eigentlich einen Stempel aufgedrückt bekommen müssten, auf dem groß und unübersehbar ‘UNFAIR GEHANDELT’ steht?

Alle Überlegungen und Gedanken zu diesem Thema hier aufzuführen, würde an dieser Stelle sicher den Rahmen sprengen. Darüber hinaus werdet ihr feststellen, dass die oben aufgeführten Stichpunkte mehr Fragen als Antworten bereit halten. Wir würden uns freuen, wenn ihr euch am Gespräch beteiligt, eure Fragen ergänzt, eigene Erfahrungen mitteilt oder auch Antworten und Lösungsansätze verlinkt/präsentiert.

Ein wirkliches Fazit zu formulieren fällt mir eher schwer. Abschließend vielleicht eine letzte Überlegung: Auch die Menschen in unserer Region und die Erhaltung ihrer Arbeitsplätze sind wichtig. Sie gehören zu meinem direkten Umfeld und lassen sich somit aus einer bewussten Lebenseinstellung nicht wegreduzieren. Daher werde ich mich gleich zum Döner-Mann begeben und dazu beitragen, dass er unserer Region nach Möglichkeit noch lange erhalten bleibt.

Entschuldigt die immer wieder viel zu langen Blogpausen. Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start ins Jahr 2013!

Projekt regionale Küche

Vor ein paar Wochen starteten wir in unserem Bekanntenkreis den Versuch, zwei Wochen lang ausschließlich Nahrungsmittel aus unserer Region (50km-Radius) zu kaufen und zu verzehren. Für jemanden wie mich, der regelmäßig zu außerregionalen Produkten wie Döner, Schokolade oder Pizza greift, brach da förmlich eine kleine Welt zusammen.

Aber es tat sich eine neue auf, genannt Region. Übervoll mit leckerem Gemüse, bereitgelegt in versteckten Dorfscheunen alias Hofläden, weit hinter dem Schatten der Discount-Riesen. Eier von Hühnern die man zu kennen glaubt. Fleisch von Kühen, an denen man Tage zuvor noch vorbeigeradelt ist. Säfte, Milchprodukte, Getreide, Nudeln. Eigentlich alles was das Herz begehrt.

Und trotzdem mussten wir uns Ausnahmen auferlegen. Pfeffer, Tee, Gewürze. Inkonsequent? Ja vielleicht, aber hilfreich.

Wir haben nun die erste Woche fast abgeschlossen und es ist erstaunlich, wie sehr das Projekt bewegt. So viele Gedanken die weltweite Essenssituation betreffend. Ideen und Überlegungen hinsichtlich der gegebenen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten. CO2-Ausstoß gekoppelt an den Welthandel sind gerne mal Thema. 2,5 kg habe ich bereits runter und dabei kaum gehungert, sondern stets schmackhaft gespeist. Grund dafür sind die ausbleibenden ‘Kühlschrankgänge’ in denen Snacks, Kekse oder ähnliches konsumiert wird. Dieser Aspekt macht die Idee auch nicht teurer sondern führt eher noch zu Kostenersparnis.

Wir haben dieses Projekt zum Anlass genommen, um eine Blogplattform von Hauskreislern für Hauskreisler zu schaffen. Wer also weiterlesen und sich infizieren bzw. inspirieren lassen will, klickt einfach rüber zu milchbrot.net.

Was haltet ihr von der Idee? Wir sind selbst an vielen Stellen noch skeptisch und ich persönlich bin froh wenn die 2 Wochen rum sind, um dann einige kleinere Modifizierungen vornehmen zu können ;) Was spricht eurer Meinung nach dagegen, FairTrade-Bananen /-Schokolade zu konsumieren? Hättet ihr Interesse so etwas ebenfalls mal zu testen? Oder ernährt ihr euch bereits derart bewusst? Ich freue mich auf euer Feedback.

Ökoeffektivität //Cradle2Cradle (C2C)

Kürzlich fragte mich ein Kollege, ob ich mit dem Begriff Cradle2Cradle etwas anfangen könnte. Leider musste ich verneinen, aber mittlerweile bin ich informiert. ;-)

Google liefert als erstes Suchergebnis einen Wikipedia-Link zur Ökoeffektivität. Hier der wohl entscheidende Satz: “Ökoeffektiv sind nach Braungart und McDonough Produkte, die entweder als biologische Nährstoffe in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden können oder als „technische Nährstoffe“ kontinuierlich in technischen Kreisläufen gehalten werden.”

Weitere Informationen und Antworten auf die Frage ‘Was ist Cradle To Cradle’ findet ihr auf cradletocradle.at. BuchTipps: Einfach intelligent produzieren: Cradle to cradle: Die Natur zeigt, wie wir die Dinge besser machen können. Gebrauchsanweisungen für das 21. Jahrhundert sowie Die nächste industrielle Revolution: Die Cradle to Cradle-Community.

Mein Arbeitskollege hat den Test gewagt und sich ein Cradle2Cradle-Shirt von Trigema geleistet. Bis jetzt sind sowohl am Shirt – noch am Kollegen – keinerlei Anzeichen die auf einen Kompostiervorgang zurückzuführen wären zu erkennen. ;-)

Warum dieses Thema? Weil ein reduzierter Lebensstil oft zu einem bewussten Leben führt, oder mit diesem einhergeht. Darum. Und jetzt mal ehrlich! Wem ist der Begriff ‘Cradle2Cradle’ vorher schon mal über den Weg gelaufen?