Fazit zum #SugarFree-Projekt

Die erfolgreich abgeschlossenen 8 Wochen ohne Zucker liegen nun bereits seit zwei Wochen hinter mir. Und ehrlich: Nach Ablauf der Zeit habe ich wieder beherzt zugegriffen. Mittlerweile scheint es sich etwas einzupendeln und ich gewinne den Eindruck, dass ich im Schnitt zukünftig tatsächlich weniger Zucker konsumieren werde, als vor dem Projekt. Aber das Weniger ist überschaubar und das eigentliche Ziel des Projektes, die Gier nach diesem weißen Zeug spielerisch in den Griff zu bekommen, ist gnadenlos gescheitert.

Früher habe ich auf der Arbeit fast täglich eine Tafel Schokolade verdrückt. Bislang jedoch kann ich im Büroalltag weitestgehend auf den Süßkram verzichten. Nuss-Nougat-Cremes gehören für mich wieder fest auf den Speiseplan. Nicht übertrieben, aber ich genieße ab und an morgens mein Nut***a-Brot.

Ich glaube man kann den Hang/Drang zu Süßigkeiten nicht pauschalisieren. Es gibt viele Menschen die überhaupt keinen Bezug zu Schokolade und Gummibärchen haben (nachvollziehen kann ich das nicht), die stattdessen eher mal eine Tüte Chips/Flips verdrücken. Leuten mit dieser Veranlagung traue ich durchaus die erfolgreiche nachhaltige Umsetzung eines solchen Experiments zu. Als stressanfällige, nicht krisenfeste Person, greife ich sicher oft und vor allem auch aus mentalen Gründen zum Zucker. Warum dieses Zuckerverhalten und der Bezug zu Süßigkeiten bei vielen Erwachsenen total unterschiedlich ausfällt, ist sicher auch auf den Umgang mit Schokolade und Co in der Kindheit zurückzuführen.

Unterm Strich werde ich zukünftig hoffentlich weniger Zucker konsumieren. Nicht weil es mir jetzt leichter fällt, sondern weil ich gemerkt habe, dass sich die acht Wochen positiv auf Körper und Geist ausgewirkt haben.

Abgenommen habe ich in dieser Zeit übrigens ca. 2-3 Kilo, was ich als gesunde Gewichtsreduzierung einstufen würde. Leider hatte ich in dieser Zeit kaum Gelegenheit Sport zu treiben. Hier stelle ich fest, dass ich diesen Aspekt aus gesundheitlichen Gründen eher mal zum Thema machen sollte. Eine neue Experiment-Idee wäre daher acht Wochen mit mindestens 3x Sport die Woche, was allerdings aufgrund des komplexen und umfangreichen Zeitmanagements nur sehr schwierig umsetzbar sein sollte.

Arbeitet ihr daran bestimmte Verhaltensmuster zu verändern? Welche? Warum? Was für Experimente kommen hierbei für euch zum Tragen?

Autor: manuel

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