Minimalismus kein Trend! Verzicht wird überlebensnotwendig!




Ich finde es einigermaßen unerträglich, dass der Minimalismus, auch seitens der Medien, viel zu häufig noch als Trend aufgegriffen und der als Minimalist in Erscheinung tretende Protagonist in seinen Bestrebungen, Ideen und Ansichten eher belächelt als bejubelt wird. Dabei geht es längst nicht mehr nur darum möglichst wenig Musik-CDs, DVDs, Bücher, Klamotten oder sonst was zu haben. Viel mehr geht es um Ursache und Wirkung. Darum, durch Verzicht an den Stellschrauben des großen Gerechtigkeitsdefizits dieses Planeten zu drehen und das Ungleichgewicht ein wenig mehr in Waage zu bringen.

Schon lange brennt mir dieser Artikel auf der Seele, aber mir fehlte bislang der Mut zu einer deutlichen Stellungnahme. Kürzlich las ich jedoch ein Buch, dass mich zu gleichen Anteilen begeistert, aber auch schockiert hat. Dies nehme ich jetzt zum Anlass diesen Artikel voranzutreiben. Zu besagter Lektüre später mehr.

Der Minimalismus Trend erringt durch Verzicht eine neue Notwendigkeit

In Zeiten von Anschlägen, Flüchtlingsströmen, Klimakatastrophen und vieler anderer schlimmer Ereignisse sind wir voll von Beschwerde und Entsetzen über eben genau diese Dinge, ohne uns bewusst zu machen, dass eigentlich der Nichtverzicht unserer überreichen Gesellschaft hierfür die Verantwortung zu tragen hat. Im folgenden starte ich den Versuch, möglichst vereinfacht, zwei beispielhafte Zusammenhänge aufzuschlüsseln.

Fall 1

Unsere Smartphones beinhalten wertvolle und seltene Komponenten, die überwiegend im afrikanischen Kongo beschafft werden. Kobalt und Coltan sind bspw. wichtige Bestandteile unserer hochmodernen Handys. Von Kinderhänden in primitiven Minen mit bloßen Händen ausgegraben, wird der Rohstoff später an chinesische Produktionsfirmen geliefert. Die Erträge der Minen dienen den afrikanischen Warlords zur Finanzierung der Folgekonflikte des Bürgerkriegs. Kämpfe um Minen bestimmen den Alltag in den Abbaugebieten. Mehr dazu findest du u.a. hier…

Menschen flüchten aus Kriegsgebieten, wenn sie können. Und sie flüchten dahin, wo sie keinen Krieg vermuten, wenn sie können. Und manche schaffen es bis zu uns, also in die Länder, die maßgeblich daran beteiligt sind, dass diese Flüchtlinge keine Heimat mehr haben. Verzicht kann das beeinflussen. Muss es wirklich im zwei-Jahres-Takt das beste und hochentwickelste Highend-Smartphone im 4-stelligen Kostenbereich sein? Um dann was damit zu tun? Whatsappen? Facebooken? Bilder knipsen? Twittern? Ach ja, Telefonieren? Dieser Nichtverzicht führt zu Flüchtenden und finanziert Kriegsgebiete.

Fall 2

Öl und Erdgas sorgen seit Jahrzehnten für Krisenherde und Kriegsschauplätze – insbesondere im Nahen Osten. Auch der Syrienkrieg ist primär ein Rohstoffkrieg. Wer den Medien hier nach wie vor religiöse Beweggründe abnimmt, der recherchiert bitte folgenden Artikel in der Wirtschaftswoche! Und trotzdem wir täglich mit den brutalen Ereignissen – tausende Kilometer entfernt – konfrontiert werden, konsumieren wir weiterhin Plastiktüten und andere Kunststoffe wo es nur geht, fahren viele unnötige(!) Kilometer Auto und erdreisten uns sogar zu unserem puren Vergnügen in den Urlaub zu fliegen.

Jährlich verkraftet unser Planet über 30 Millionen Flüge. Das bedeutet den Verbrauch von über 1 Milliarde Liter Kerosin. Auf einem Flug von London nach Sydney werden pro Person 5 Tonnen CO2 ausgestoßen. (Mehr Zahlen und Fakten auf Wireless Life). Der Wohlstand und der Luxus den wir uns erdreisten ist, sicherlich nicht ausschließlich, aber mitverantwortlich für so manchen Kriegsschauplatz und die daraus resultierenden Flüchtlingsströme. Verzicht kann zur Regulierung dieser Umstände beitragen. Warum in 2017 nicht mal ins schöne Bayern fahren, oder die Ostseeküste besuchen? Die Alpen zu Fuß überqueren oder Teile des Nordseeküstenradwegs erkunden? Auch das Bereisen angrenzender Länder per PKW hinterlässt einen deutlich besseren ökologischen Fußabdruck als der Flug in die DomRep oder nach Malle.

Es gibt sicher noch viele weitere Kausalketten. Die Überproduktion von Billigfleisch aus Massentierhaltung und dessen Vertrieb in die Entwicklungsländer bspw. Schreibt mir gerne weitere Kausalketten in die Kommentare oder verlinkt eure eigenen Blogbeiträge.

Trend Minimalismus – Was tun?

Zunächst einmal benötigen wir Weitsicht. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umschaue, dann habe ich den Eindruck, dass sich die wenigstens Gedanken um diese Themen machen, wofür ich durchaus auch Verständnis habe. Die Erkenntnis darüber, selbst Mitverursacher zu sein lähmt und kann schnell zu einer handlungsunfähigen Ohnmacht führen. Es ist belastend sich mit globalen Konfliktsituationen auseinanderzusetzen, weil man sie auf Anhieb nicht lösen können wird. Oft frage ich mich, ob die Leute wirklich nicht informiert sind, oder ob sie einfach nicht informiert sein wollen. Aus Angst die eigene Komfortzone zu sehr einschränken oder verlassen zu müssen.

Aber vielleicht ist genau diese Angst unbegründet. Wir brauchen Erfinder, die Produkte kreieren, die Verzicht gepaart mit gleichbleibendem Wohlstand, dann aber für alle(!), ermöglichen. Für mich ist das Tiny Living-Prinzip dbzgl. immer wieder ein Vorzeigebeispiel. Eingeschränktes aber dennoch komfortables Wohnen ist für einen Bruchteil dessen möglich, wie es jeder von uns heutzutage betreibt.

Darüber hinaus glaube ich, dass wir informiert sein müssen. Lieber abends mal die Flimmerkiste auslassen, sich nicht berieseln und stattdessen Hintergrundinformationen (siehe die Links aus den Kausalketten) recherchieren. Dinge verstehen, Zusammenhänge analysieren, nicht alles Vorgekaute übernehmen und glauben. Und wenn wir neue Erkenntnisse gewonnen haben, sollten wir sie im Freundes- und Verwandtenkreis teilen und diskutieren. Hier können wertvolle Ideen zu Projekten entstehen, die die Welt ein Stück weit verändern können.

Beweisführung anhand des Fußabdrucks

Hier das Ergebnis meines ökologischen Fußabdrucks. Gerade durchgeführt bei footprint-deutschland.de. „Dein ökologischer Fußabdruck ist 5.39 Hektar. Ein fairer Fußabdruck soll aber nur 1.8 Hektar groß sein. Denn wenn alle deinen Lebensstil haben, benötigen wir 2.99 Erden.“ Mir ist aber bewusst, dass wir nur diesen einen Planeten haben. Und ich kann nur schlecht mit Strategien wie ‚Nach mir die Sintflut‘ leben. Denn ich habe Kinder, die auch nach dem Jahr 2052 (dem prognostiziertem Ende der irdischen Ölvorkommen) noch Freude am Leben auf diesem Planeten haben sollen. An dieser Stelle möchte ich das ‚überlebensnotwendig‘ aus der Headline aufgreifen, denn hier wird deutlich, dass ich mehr reduzieren, noch minimalistischer werden und weiterhin an meinem Verzicht arbeiten muss, um meinen Fußabdruck zu verkleinern.

Ein weiterer Lösungsansatz: Das bedingungslose Grundeinkommen

Wie schon erwähnt: Wir brauchen Ideen und Lösungen. Dazu sind Menschen erforderlich, die sich diese Ideen und Lösungen ausdenken. Aber die meisten Menschen, die dieses Potential mitbringen, sind bereits in ihren ganz persönlichen Kontexten überlastet und haben nicht den Raum ihre Kreativität zu entfalten. Hier kann das bedingungslose Grundeinkommen für Entlastung sorgen und unbedingt benötigte Ressourcen freischaufeln.

Konsequenzen für mein Christsein

Als Christ darf ich wissen, dass wir in einer gefallenen Welt leben. Jesus hat versprochen, dass er wiederkommen und nicht nur uns, sondern die gesamte Schöpfung erlösen wird. Das schenkt mir Hoffnung und Zuversicht, gibt mir aber meiner Meinung nach nicht das Recht, die Hände in den Schoß zu legen und das Ende abzuwarten. Wir tragen dennoch Verantwortung. Als Christen sollten wir uns einmal mehr bewusst machen, dass wir unser Vergnügen auf Kosten anderer Ausleben.

Mein Pizza-Mann

…gönnt sich in der Winterpause einen stolzen Urlaub. Flug nach DomRep mit anschließender Kreuzfahrt durch die Karibik. Das ist so mit das ignoranteste und menschenunwürdigste was man heutzutage tun kann. Aber ich glaube, er ist sich dessen einfach nicht bewusst und es tut mir leid, aber ich weiß nicht, wie ich ihm das anders näherbringen kann, als ihn bei der Finanzierung dieser Urlaube zukünftig nicht mehr zu unterstützen. Der Flug alleine… Dann die Kreuzfahrt… Kreuzfahrtschiffe mit tausenden von Passagieren produzieren Unmengen an Müll, die weder verbrannt, noch getrennt, sondern einfach mit einer riesigen, an Board befindlichen Müllpresse ins Meer gedrückt werden. Dann die Dominikanische Republik. Eine Insel, zwei Welten. Sterbende Kinder und feudales Strandleben liegen nur wenige Kilometer auseinander.

Die erwähnte Lektüre

Während des Schreibens habe ich mir überlegt, dass ich sie vorerst nicht nenne, sondern demjenigen der errät welches Stück Unterhaltungsliteratur diesen Artikel mit inspiriert hat, einen Buch7-Gutschein schenke. Die Auflösung folgt dann in ein paar Tagen.




Fazit zum Minimalismus Trend

Ich wollte mir immer mal Kanada oder auch Alaska anschauen. Aber als ich vor ein paar Jahren verstanden habe, dass ein Flug dahin eine kleine ökologische Katastrophe zur Folge hat, habe ich diesen Traum verschoben. Ja! Nicht gestrichen, verschoben. Es geht nicht darum Spaß und Vergnügen vollends zu streichen. Es geht darum Lösungen oder Alternativen zu finden, die dieses Vergnügen wieder ermöglichen ohne dadurch an anderer Stelle diesen imensen Schaden auszulösen. Es gibt zahlreiche Beispiele für nahezu emissionsfreies Umdieweltreisen. Verzicht ist also gar nicht mal unbedingt immer der einzige Ausweg. Aber es ist eine einfache und konsequente Entscheidung. Bin ich nicht bereit zu verzichten, ist es wichtig die richtigen Alternativen zu finden und anzuwenden.

Stromverbrauchsrechner

Damals haben wir wie gebannt die Geschehnisse in Japan/Fukushima in den Medien verfolgt. Da war es nur eine natürliche Konsequenz, dass erneut Diskussionen über die Atomenergie-Problematik angefacht wurden. Ich selbst bin überhaupt kein Befürworter der Atomenergie und würde es am liebsten sehen, wenn der gesamte Energiebedarf über alternative Quellen abgedeckt werden könnte oder besser noch: Wir endlich lernen würden weniger Energie sinnlos zu verbrauchen. Ich habe damals nach einem Stromverbrauchsrechner gesucht, der mir überhaupt erstmal aufschlüsselt, wie viel Kosten welches Gerät in unserem Haushalt verursacht. Denn das Ziel Kosten einzusparen, führt gleichzeitig zu einer Energieeinsparung.

Der Stromverbrauchsrechner hilft: Wie viel Strom verbrauchen wir?

Es ist erstaunlich wie sehr das Thema ‚reduziert leben‘ auch hier eine Rolle spielt. Atomkraftwerke werden letztendlich gebaut um unseren Komfort- und Luxusbedarf zu befriedigen, der Bedarf der Politiker deckt hierbei übrigens nur einen geringen Prozentsatz ab. Ich habe den Eindruck, dass wir zu oft vergessen wie viel Macht wir als Verbraucher eigentlich haben. Wir entscheiden, dass Google die Suchmaschine Nr. 1 ist. Wir entscheiden, dass sich auf unseren Straßen extreme Spritschleudern fortbewegen dürfen und wir entscheiden, wie viel Strom wir verbrauchen.

Tipps zum Strom einsparen

Wir können auf Fernseher, Glühbirnen und PC-Systeme verzichten. Notebooks und Energiesparlampen stellen sehr gute Alternativen dar. Was ist besser: Warmwasserspeicher oder Durchlauferhitzer? Wer aktuell noch gute Tipps zum Strom sparen/reduzieren gebrauchen kann, sollte einfach mal Google (oder eine andere Suchmaschine) bemühen, oder einfach hier nachlesen: stromspartipps!

Online-Stromverbrauchsrechner

Bei stromverbrauch-haushalt.de habe ich einen tollen Stromverbrauchsrechner gefunden. Schaut am besten selbst mal nach. Hier könnt ihr euer Gerät (bspw. Computer oder Durchlauferhitzer) auswählen, angeben wie viel Stunden es täglich im Einsatz ist und der Rechner ermittelt euch sowohl die täglich, als auch die jährlich anfallenden Kosten.




Bonus: Wie man bspw. auch ohne Fernseher leben und dennoch fernsehen kann, findet ihr im Artikel: Leben ohne Fernseher.

Wir sind das Problem! Emissionsarm fortbewegen in TWIKE, Carbike oder im OXC E-Mobil

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Bild mit freundlicher Genehmigung des Herstellers

EDIT: Ich habe diesen Artikel vor dem Bekanntwerden des VW-Abgas-Skandals begonnen zu schreiben. Die aktuellen Schlagzeilen geben den nachfolgenden Zeilen hoffentlich noch mehr Gewicht.

Seit ein paar Wochen fahren wir Bulli. Und ich glaube behaupten zu können, dass wir es alle schätzen und zukünftig nur noch ungern darauf verzichten wollen würden. Das Platzangebot ist überragend und nicht zu vergleichen mit bspw. einem Roomster, der vorher unsere Einfahrt schmückte und der für eine Familie größer zwei Kinder entschieden zu wenig „Room“ bietet.

Ich genieße es Auto zu fahren. Je länger die Strecke umso besser. Hörbuch rein, Armlehnen runter, ein paar Kekse im Seitenfach und ich entspanne. Gemütlich über die Autobahn zu brummen, dem (schwedischen) Urlaubsziel langsam näher zu kommen… was kann es besseres geben?

Aber leider wird dieser Genuss bereits seit einigen Jahren von einem schlechten Gewissen überschattet. Greenpeace teilte kürzlich ein Video zur Ölbeschaffungsthematik in der Arktis durch einen großen, uns allen bekannten Ölkonzern. Unterwassersprengungen die über viele Meilen zu hören sind, führen zu massiven gesundheitlichen Eingriffen bei Walen und anderen Meeresbewohnern. Greenpeace fordert auf, Maßnahmen in Form von Online-Petitionen zu ergreifen, um die Ausbeutung der Arktis zu stoppen. Doch beim Betrachten der Bilder wurde mir mehr und mehr bewusst, dass ich es bin, der die Qualen der Tiere zu verantworten hat. Ich bin derjenige der regelmäßig zur Tankstelle fährt, Bedarf anmeldet und somit indirekt die Sprengungen beauftragt und den Tieren schadet.

Also, was ist zu tun? Meiner Meinung nach sollten Petitionen gestartet werden die ein Zum-Puren-Vergnügen-Auto/Motorrad-Fahr-Verbot oder ein Stop-Der-Urlaubs-Viel-Fliegerei erzielen. Wir zerstören die Umwelt oft aus purem Vergnügen, nicht aus Notwendigkeit. Selbst Letzteres lässt sich meiner Meinung nach nicht rechtfertigen.

Verzicht ist daher wohl die einzige echte Alternative. Da dieser Lösungsvorschlag jedoch nicht auf sonderlich großen Beifall stoßen wird, stoppe ich an dieser Stelle meine viel zu lange und emotionale Einleitung und kehre zum ursprünglich geplanten Anliegen dieses Artikels zurück: Die Vorstellung interessanter E-Mobilitätskonzepte die Aufzeigen, dass Fortbewegung mit etwas mehr Aufwand auch deutlich umweltbewusster stattfinden kann.

 

Das Twike

Bereits seit einigen Jahren träume ich davon, irgendwann mal ein Twike mein/unser Eigentum nennen zu können. Das Twike ist eine Art Autofahrrad, kommt dabei aber dem steinzeitlichen Konzept der flintston’schen Fortbewegung nicht wirklich nahe. Das Twike 3 erfreut sich bereits seit 20 Jahren einer stetig wachsenden Fangruppe. Das sich noch in der Entwicklungsphase befindende Twike 5 sieht einfach nur so rattenscharf aus, dass es mit Sicherheit die Massen begeistern wird.

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Links das Twike 5 bzw. der Twike 4-Prototyp, Rechts das Twike 3 – Bild mit freundlicher Genehmigung des Herstellers

Die Hersteller des Twikes behaupten, dass eigentlich alleine ihr Fahrzeug zurecht die Bezeichnung Sportfahrzeug tragen darf. Und das nicht zu Unrecht. Öffnet man die Haube eines Twikes, findet man im vorderen Bereich Pedalantriebe, sowohl für Fahrer als auch Beifahrer, die mit einem Elektromotor gekoppelt sind. Muskelkraft wird in Bewegungsenergie umgesetzt, was zum einen die Reichweite steigert und zum anderen Muskulatur und Kreislauf trainiert.

Abgase und Lärmbelästigungen treten beim Twike schlichtweg nicht auf. Je nach Energiequelle liegt die CO2-Emmission zwischen 2 und 5 g/km. Die Bestandteile sind größtenteils recyclebar und der Akku soll über eine extrem lange Lebenszeit verfügen und nach deren Ablauf einem metallurgischen Recycling-Prozess zugeführt werden.

Alles in Allem: Wow! Ein 8-Sitzer-Twike wird es wahrscheinlich nie geben. Aber wenn die Kids mal was größer sind, parken wir einfach eine Twike-Flotte, bestehend aus 3 oder 4 Fahrzeugen, bei uns im Hof. Der aus meiner Sicht einzige aber auch entscheidende Nachteil: Ein Twike ist nicht billig. Im Gegenteil. Entscheide ich mich für die Basisausstattung des Twike 3 stehen Kosten in Höhe von 26.830,00 € an.

Weitere Informationen zum Twike findet ihr auf der Seite des Herstellers oder auch bei Wikipedia.

 

Das CarBike

Bei der Suche nach bezahlbaren Alternativen zum Twike, bin ich lediglich auf Konzeptideen gestoßen. Sehr angetan bin ich bspw. vom CarBike-Projekt. Hier ist von einem Mensch-Maschine-Hybrid die Rede, der eine ähnliche Idee verfolgt, wie die Twike-Macher es tun. Grundlage für das Projekt war das Fahrrad. Dieses wurde erweitert um die Optionen E-Antrieb, Wetterschutz, Beifahrersitz und Transportmöglichkeiten.

Die Hersteller peilen einen Preis von ca. 4.000 Euro pro Fahrzeug an, was natürlich eine echte Alternative zum Twike darstellen würde. 3-5 ct/km für Batteriemiete und Strom nimmt man hierbei gerne in Kauf. Auf meine Anfrage an das CarBike-Team zum aktuellen Projektstand antwortete Herr Löhr: „Bislang ist es uns nicht gelungen, unser Fahrzeug in ein bezahlbares Produkt umzusetzen. Dies kann nur in industrieller Produktion gelingen und dazu fehlen uns die Mittel. Wir bauen zwar gegenwärtig an einem weiteren Prototypen, doch ist seine Fertigstellung nicht gesichert. Wir sind auch in Kontakt mit der Industrie, doch ist dies ein sehr zähes Geschäft. Den Menschen wollen wir zum jetzigen Zeitpunkt aber keine Hoffnungen machen, dass man das Fahrzeug bald kaufen kann. Es ist auch möglich, dass wir das Projekt ganz einstellen werden.“

Schade. Einem guten Projekt, das sich positiv auf Gesundheit und Umwelt auswirken würde, fehlen anscheinend motivierte und begeisterte Partner sowie Geldgeber. Weitere Informationen zum CarBike findet ihr hier: www.carbike.de.

 

Das Onyx-Projekt

Vielversprechend klingt ein Osnabrücker Projekt das von der Firma onyx composites entwickelt wird.. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Fahrzeug das zwei Passagieren Platz bieten soll. Stark genug und ausreichend geräumig um den Wocheneinkauf bewältigen zu können, trotz Pedale kein Fahrrad, trotz des E-Motors kein Auto, aus Hanf gebaut, usw. Laut einem Artikel der Osnabrücker Zeitung könnte das Projekt 2015 in Serie gehen. Die deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) scheint ebenfalls von der Idee begeistert und hat das Projekt bereits mit über 50.000 EUR unterstützt. Dem Endverbraucher soll das Vehikel für etwa 9.000 EUR verkauft werden. Demnach nicht viel teurer als zwei hochwertige E-Bikes.

 

Was denkt ihr?

Könnt ihr euch vorstellen in Twike, Carbike oder OXC E-Mobil durch die Stadt oder übers Land zu cruisen? Also ich bin begeistert. Da ich mich aufgrund unserer Situation immer mal wieder gezwungen sehe über einen Zweitwagen nachzudenken, wäre bspw. das CarBike eine tolle Alternative. Kennt ihr noch weitere Modelle, Projektideen? Die oben aufgeführten Konzepte stammen alle aus dem deutschsprachigen Raum. Andere Länder müssen hier doch auch aktiv werden…  Wenn ihr was wisst, schickt mir gerne eine Info damit ich die Liste entsprechend ergänzen kann.

Artikelserie – Emissionsarm fortbewegen Teil 3: Das Fahrrad

singlespeederNach meinem Alleingang (Artikel 1 zur Serie) und dem MICRO-Roller-Versuch (Artikel 2 zur Serie) nun also das Fahrrad. 😆

Um viertel vor sechs klingelt der Wecker. Kurz unter die Dusche, Sachen gepackt und in die Fahrradklamotten geschmissen. Da ich das Fahrrad bei der Mitfahrgelegenheit nicht auf dem Rücksitz verstauen kann, muss ich also morgens schon selbst fahren. Auf mich wartet ein fast zwanzig Jahre altes FOCUS Black Hills MTB, das ich vor Jahren mal in einen Singlespeeder (Eingangfahrrad) umgewandelt habe. [Ich hatte damals einen Bericht über einen Alpencrosser gelesen, der einmal quer über die Alpen gefahren ist, auf einem Singlespeeder. Das fand ich so reduziert, dass ich mein Rad ebenfalls umbauen musste.]

Um halb sieben trete ich in die Pedale. Wäre ich mit meiner Mitfahrgelegenheit gefahren, hätte ich vor 5 Minuten bereits die Tür zum Büro aufgeschlossen und säße jetzt an meinem Rechner. Stattdessen kurbel ich aus dem Dorf heraus. Um nicht zu viel Zeit zu verlieren wähle ich den direkten Weg über die morgens schon stark befahrene Hunsrück-Höhenstraße. Nicht so schön, aber auch weniger schweißtreibend. Schweißtreibend ist nicht unwichtig, da wir in der Agentur keine Dusche haben. Der Weg den ich vor einigen Wochen als Fußweg einschlug ist zwar schöner, aber auch länger und anstrengender.

Um kurz nach sieben bin ich in der Agentur. Zehn Minuten waschen, umziehen und den ganzen Kram wieder verstauen den ich dabei habe. Um etwa zwanzig nach sieben sitz ich am Rechner. Eine knappe Stunde später, als mit dem Auto. Da mir diese Stunde nachmittags fehlen wird, ist das schon mal ein deutlicher Nachteil gegenüber dem BeiAnderenMorgensImAutoMitfahren, aber gut. Dafür bin ich froh mich ein wenig an der frischen Luft bewegt zu haben und freue mich schon auf den Rückweg. Diese Freude überwiegt den Zeitverlust.

fahrradklamotten

Auf dem Rückweg nehme ich mir etwas mehr Zeit und baue zwei, drei Umwege in die Strecke ein, so dass ich etwas länger als eine Stunde unterwegs bin. Ich merke wie wenig ich diese sportliche Betätigung gewohnt bin und wie sehr mein Körper das vermisst hat. Zu Hause muss es dann ganz schnell gehen. Eine dicke Regenwolke hängt genau über der voll behangenen Wäscheleine und droht jeden Moment aufs heftigste Wasser zu lassen.

Alles in allem bin ich wider erwarten sehr zufrieden. Das Fahrrad bringt Unabhängigkeit, bewegt sich umweltbewusst und es tut gut wieder im Sattel zu sitzen. Trotzdem möchte ich in kommenden Artikeln zu dieser Serie weitere Alternativen testen, diese werden sich jetzt allerdings mit meinem Fahrrad messen müssen. Wobei ich an dieser Stelle noch mal hervorheben möchte wie wichtig es ist im Fahrradsektor nicht auf NoName-Produkte zu setzen. Gerade hinsichtlich meiner Gewichtszunahme in den letzten Jahren wär mir ein x-beliebiger Alu-Rahmen längst unterm Hintern weggebrochen.

Anstehender Test: Longboard-Paddeln mit Kahuna BigStick.

Wunsch-Tests: Twike, Renault Twizy, schönes neues Langbrett, E-Bike, E-Scooter, sonstige Elektromobilitäten (SoloWheel), Monsterroller

Habt ihr ein Produkt das ich testen soll oder eine Empfehlung, welches Produkt ich anfragen könnte? Dann immer gerne her damit. Bin offen für jede alternative Idee.

Artikelserie: Alternative Fortbewegungsmöglichkeiten Teil 2: Tretroller MICRO Flex Air 200

FullSizeRenderWillkommen zum zweiten Teil der Artikelserie alternative Fortbewegungsmöglichkeiten. Teil 1 über das zuFußzurArbeitgehen findet ihr hier.

Nach wie vor geht es mir darum, irgendwie von der Arbeit nach Hause zu kommen. Morgens nimmt mich eine Mitfahrgelegenheit mit, die ich nachmittags allerdings nicht in Anspruch nehmen kann. Da ich mich nicht abholen lassen will, suche ich Alternativen, um möglichst schnell die knapp 10 Kilometer zurückzulegen.

Zu diesem Zweck war vor ein paar Tagen also ein Paket von der Firma MICRO in der Post und plötzlich stand als Testgerät der MICRO Flex Air 200 bei uns im Flur. Luftbereifte Räder mit 200 Millimeter Durchmesser, das Ganze zusammenklappbar. Also kletterte ich morgens bei meiner Mitfahrgelegenheit ins Auto, den Roller kurzerhand auf die Rückbank gelegt. Da ich zuvor noch keine Gelegenheit hatte das Gerät zu testen, war ich umso mehr auf die Heimfahrt gespannt.

Zum Feierabend ging es also los. Vor mir lagen ca. 9 Kilometer Asphalt mit einer Steigung von knapp 100 Höhenmetern und anschließender Abfahrt, auf die ich mich am meisten freute. Die Sonne knallte, die Pollen verschleierten die Sicht. Für mich persönlich also nicht die besten Voraussetzungen für sportliche Betätigungen, aber das hatte ich ja auch nicht vor. Gemütlich nach Hause cruisen war der Plan.

Nach einigen hundert Metern standen mir jedoch die ersten Schweißperlen auf der Stirn. Wenn man diese tretrollerbedingte Tretbewegung nicht gewohnt ist, brennt einem nach kurzer Zeit der Oberschenkel. Zumindest erging es mir so. Wechselt man die Beine, brennen einem nach kurzer Zeit beide Oberschenkel.

Anstiege konnte ich teilweise daher nur schiebend überwinden. Flache Passagen mit entsprechender Anstrengung und auch auf Abfahrten musste nachgeholfen werden. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass meinem fahrbaren Untersatz die Luftbereifung, obwohl prall aufgepumpt, im Wege stand. Zwar meisterte Der Roller komfortabel Unebenheiten im Asphalt und auch kleinere Stufen, abgesenkte Boardsteinkannten, aber er stand einfach sofort wieder wenn ich ihn nicht antrat und rollte nicht so schön aus, wie ich es erwartet hätte oder auch vom Skateboarden oder Inlinern kannte.

Alles in allem habe ich eine gute Stunde bis nach Hause gebraucht und war fix und fertig. Nix cruisen. Der MICRO Flex Air 200 ist ein super Gerät, keine Frage. Er ist auf Erwachsene ausgelegt, macht einen soliden und hochwertigen Eindruck. Man hat also kein Kinderspielzeug unter den Füßen. Für meine Zwecke scheint er allerdings nicht die optimalste Wahl zu sein. Für Lagerhallen, Parkplätze, kurze Wege in Städten: Hier scheint der Spaßfaktor garantiert. Um längere Strecken wie meinen Nachhauseweg zu meistern, werde ich allerdings noch andere Alternativen testen.

Auf dem Plan für die nächsten Artikel zur Serie stehen: Joggen, Radfahren, größere Tretroller oder auch ein Kickboard testen. Vielleicht werde ich mir auch mal einen Renault Twizy ausleihen, mal schauen.

Habt ihr noch kreative Ideen? Außergewöhnliche Verkehrsmittel, die das Auto vergessen lassen und sich umweltschonend fortbewegen lassen? Ich freu mich auf eure Vorschläge.

Kommt gut ins Wochenende!!

Artikelserie: alternative Fortbewegungsmöglichkeiten – Teil 1: Walk the Line

FullSizeRenderWenn ich eine Sache aktuell wirklich ganz dringend bräuchte, dann wäre das ein Auto. Unser Dorf hat sowohl Zigaretten- als auch Kaugummiautomat zu bieten, wenn wir darüber hinaus etwas benötigen, wird es ohne Auto schwierig. (Beides nicht so unser Ding Kaugummis/Zigaretten). In unserem Umfeld verfügt jeder Haushalt über mindestens zwei PKWs. Erwachsene Kinder erweitern den Fuhrpark durchaus schon mal auf vier und mehr Fahrzeuge, was durchaus auch im Dorfleben begründet liegt. Aus finanzieller Sicht bei uns jedoch gerade alles andere als realistisch und irgendwie sagt uns der gelebte Minimalismus, dass es auch anders _gehen_ muss.

Mit mittlerweile drei Kindern muss meine Frau zu Hause flexibel/beweglich sein, um im Notfall schnell reagieren und irgendwo hinfahren zu können. Kinderarzt, Kindergarten, usw. Ich habe es da deutlich einfacher und kann mir Alternativen einfallen lassen, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen. In den letzten Jahren habe ich das über Mitfahrgelegenheiten und mit dem Fahrrad geregelt. Im Lauffieber der vergangenen Jahre bin ich das ein oder andere Mal auch nach Hause gelaufen, Erinnerungen daran habe ich allerdings aus meinem Gedächtnis verbannt.

Mitfahrgelegenheiten funktionieren gut, allerdings finde ich i.d.R. nur morgens jemanden der mich mitnehmen kann. Nachmittags muss ich mich dann doch wieder von meiner Frau abholen lassen, was gegenwärtig einfach eine Zumutung wäre. Fahrradfahren ist auch nur beschränkt toll. Zum einen klappt es nicht konsequent zu jeder Jahreszeit und zum anderen… ach, Ich mach es einfach die nächsten Tage nochmal und stell dann einen ‚Testbericht‘ ein; passt ja zur Artikelserie.

Heute also mal die reduzierteste aller Varianten: Zu Fuß gehen. Da ich heute für den Hinweg keine Mitfahrgelegenheit habe, stehe ich ein bisschen früher auf und mache mich auf den Weg. Um sechs Uhr morgens hellt es bereits schön auf. Rucksack gepackt, Wanderschuhe geschnürt, jetzt nur noch drauf vertrauen, dass auf dem vor mir liegenden Waldstück keine brunftende Wildschweinsau meinen Weg kreuzt. Das Handy liefert mir ein paar statistische Daten, ermöglicht mir unterwegs schon mal diesen Artikel ein wenig vorzubereiten und unterstützt mich beim Hörbuch hören.

Mein Weg führt zwischen Ackern und Feldern hindurch, auf asphaltierten Sträßchen aus unserem Dorf heraus. Dann folgt besagter Waldabschnitt über einen breiten Forstweg, anschließend ein Stück Landstraße bis ins nächste Dorf, von wo aus eine ausgebaute Bahntrasse über einen Berg bis fast zur Agentur führt. Leider also fast zu 90% Asphalt. Ein Mehr an Waldwegen würde meinen Füßen sicher besser gefallen.

Unsere Agentur möchte im Juni an den 24-Stunden-Wandern-von-Rheinland-Pfalz teilnehmen. Ein bisschen Vorbereitung dafür habe ich dringend nötig. Folgendes habe ich hierfür schon mal gelernt:

  • Nicht nachdenken, einfach losgehen
  • Irgendwie lernen das Schwitzen zu unterdrücken
  • Keinen Wolf laufen
  • Unbedingt zwei verschiedene Socken anziehen!

Im Ort angekommen macht sich die mangelnde Kondition und das noch fehlende Frühstück bemerkbar. Bei Kilometer 9 bremst plötzlich eine Kollegin neben mir ab. Ich versuche mich hinter einigen Büschen zu verstecken aber sie sieht mich dennoch und so werde ich schließlich gezwungen, den letzten Kilometer in die Agentur zu fahren. 😉  Neinnein, hab das dankbar angenommen.

Nur kurz für die Statistik-Liebhaber:

  • Distanz: 9,33 Kilometer
  • Dauer: 1:35 Std.
  • Durschnittliche Geschwindigkeit: 10:11 min/km bzw. 5,9 km/h
  • Höhenmeter: 82 (aufwärts), 84 (abwärts)
  • Hörbuch: Das Lied von Eis und Feuer (mindestens genauso gut wie die Fernsehserie!)

Soweit ein erster Test. Eigentlich plane ich mit einer Mitfahrgelegenheit am Morgen und teste verschiedene Varianten um selbst wieder nach Hause zu kommen. Die Firma Micro hat mir zu diesem Zweck schon einen Klapp-Tretroller versprochen. Diesen kann ich dann unkompliziert im Auto mitnehmen, nachmittags dann ausklappen und nach Hause rollen. Auch den Test mit dem Skateboard/Longboard werde ich wagen. Ggf. auch mal mit Stick (Landpaddling). Mal schauen was mir sonst noch so unterkommt.

Wie ist das bei euch? Wie weit habt ihr es bis zum Arbeitsplatz? Nutzt ihr öffentliche Verkehrsmittel, Mitfahrgelegenheiten, fahrt ihr mit dem Rad? Lasst uns ruhig mal ein bisschen sammeln… 😉

Einkauf-Tipp: Hoodies bei grundstoff.net

Das Klamotten-Problem: Kann man sich in der Öffentlichkeit immerzu im selben Outfit blicken lassen? Wie wirkt das auf Arbeitskollegen oder Kunden? Selbst wenn die Kleidung frisch gewaschen ist, weil ich von meinem Lieblingspullover 5 Exemplare hat… mein Nebenmann wird wahrscheinlich denken, was für’n Schwein, kann der nicht mal die Klamotten wechseln? Jemanden wie Steve Jobs hätte man wahrscheinlich nie danach gefragt, ob er tatsächlich an die 100 Exemplare seines favorisierten Oberteils (war das eigentlich der berühmte Rollkragen-Pulli?) im Kleiderschrank zurückhielt.

Wie dem auch sei. Trifft man die Entscheidung seinen Kleiderschrank ein wenig aufzustocken und gehört man außerdem zu denen, die gerne auch schon mal einen Blick über den Tellerrand wagen, sucht man sich einen Fair-Trade-Shop /-Anbieter um mit einem möglichst reinem Gewissen einkaufen zu können. Wenn man mit Geld allerdings gerade mal nicht so um sich werfen kann (Dauerzustand bei mir), dann ist man auch mal froh, wenn man für einen Pulli keine 90,- EUR zahlen muss.

Aus diesem Grund suche ich gerne schon mal den Grundstoff-Shop auf. Hier kann ich unter verschiedenen Herstellern wählen, habe saubere Bio- und Fair-Trade-Produkte im Sortiment, erhalte ausführliche Informationen zu Produkt und Produzent und kann ab und an auch von etwas günstigeren Angeboten profitieren. Mein aktueller Tipp: Die Stanley Knows Raglan-Hoodies. Hiervon werde ich mir in Kürze den zweiten bestellen. Ich mag Hoodies, aber ich kann diese viel zu schnell ausgebeulten, aufgesetzten Känguruh-Taschen nicht ausstehen. Der Stanley Knows hat eher eine sportliche Form. Die Taschen sind in der Seite versteckt, beulen also nicht rum und man kann ihn gut auch mal auf der Arbeit anziehen. Aber überzeugt euch selbst.

Wie sieht euer Kleiderschrank aus? Braucht ihr überhaupt einen Schrank? Ich würde meine Klamotten ja gerne auf ein oder zwei Kommodenschubladen reduzieren… Aber kommt es bei euch auch schon mal vor, dass ihr euch von einem Teil auf das ihr total steht, zwei oder drei Ausführungen zulegt? Hat auch was minimalistisches, oder?