Das Wüstenschiff – Eine Geschichte zum Thema Müll

Heute erzähle ich euch eine kleine Geschichte zum Thema Müll. Das Wüstenschiff Karl bekommt Besuch von einem komischen Vogel und gemeinsam begeben sie sich auf einen Ausflug ans Meer. Doch sie entdecken Müllberge, Dreck, gestrandete Öltanker und stellen fest: An vielen Stellen ist es dreckig und außerdem stinkt es ihnen mit dem ganzen Müll.

Viel Spaß beim Lesen (unter dem Video) oder Zuhören!

Das Wüstenschiff – Eine Müllgeschichte

Karl war ein richtig großes Wüstenschiff.
Doch See oder Meer, kannte er nicht.
„Wie kann das sein?“, fragt ihr. „Ist doch nicht wahr!“
Doch, denn: Karl war ein Kamel. Ist doch klar.

Er kannte wohl den Teich in seiner Oase,
auch den Brunnen nahe der Wüstenstraße,
aber Wasser bis an den Horizont?
Die Vorstellung fand er zu amüsant.

Eines Tages, er badete gerade in seinem Teich,
natürlich im abgetrennten Kamele-Bereich,
da landete ein Vogel auf seinem Höcker.
Er plusterte sich auf, wurde dicker und dicker,
sprach dann schließlich laut und voll tiefer Überzeugung:
„Ich flieg zum Meer!“ und leise: „Kennst du die Richtung?“

„Das Meer? So’n Unsinn, das gibt es doch gar nicht!
Schnapp dir ’ne Liege, nimm Platz und entspann dich.“
„Keine Zeit.“, darauf der Vogel sehr wichtig.
Laut seiner Mission sei er hier zwar goldrichtig,
aber er suche ein Schiff, dass das Meer noch nicht kennt
und tagaus, tagein in der Wüste rumrennt.

„Du redest von einem Wüstenschiff?
Eins das so schön und groß und braun ist wie ich?
Na, dann los mein Freund. Du hast es gefunden.
Zeig mir dein Meer. Du sitzt oben, ich geh hier unten.“

Sie zogen nach Westen, um sie herum nichts als Sand.
„Ganz schön trostlos“, so der Vogel, „dieses sandige Land.“
„Findest du?“, fragte das Kamel ganz erstaunt.
„Aber es ist doch überall wunderschön aufgeräumt?!“

„Aufgeräumt? Und was ist mit dem Müllberg da vorn?
Dieses komische Blechteil wie ein Walskelett geformt?“
„Was das? Das ist nichts weiter als Deko.
Ich glaube die Menschen nennen es Auto.
Der Sand war zu tief. Sie sind stecken geblieben.
Sie sprangen heraus und ließen es liegen.“

„Unglaublich. Kamen sie denn nicht wieder zurück?
Was passiert denn jetzt hier mit all diesem Dreck?“
Darauf wusste Karl keine Antwort.
Also verließen sie ganz schnell diesen Ort.

Schweigend spazierten sie nachdenklich weiter.
War auch die Stimmung nicht mehr ganz so heiter.
Doch dann erreichten sie schließlich das Meer.
Der Vogel sprang rein und freute sich sehr.
Doch Karl blieb am Strand und rümpfte die Nase.
„Hier stinkt’s! Ich will zurück in meine Oase.“

„Hier stinkt’s? Ich glaub dir geht es zu gut!
Atme tief ein und spüre wie gut die Luft tut.
Und sieh doch die Palmen und Muscheln im Sand.
Jetzt sag mir nicht, das törnt dich nicht an

„Aber was ist das am Horizont? Ein Schiffswrack? Gestrandet?
Kein Wunder dass mir dabei keiner abgeht.
Ich meine, ob Wüstenschiff oder Tanker,
irgendwie war es ja schon ein Verwandter…

Und da vorn eine Insel, seh‘ ich das richtig?
Wenn mich der Schein nicht trügt, ist sie aus Plastik!
Ne, mein Freund. Das kann ich nicht ernst nehmen.
Dieser Ort ist dreckig. Wer will denn hier leben?“

Ratlos stapft der Vogel aus dem braunen Gewässer.
„Ok, hast ja recht. Hier ist es auch nicht viel besser.
Komm mit! Ich bring dich zurück in die Wüste.
Vor Jahren war’s hier noch schön, an der Küste.“

Auf dem Rückweg wusste keiner etwas zu sagen.
Dieser ganze Müll schien an ihnen zu nagen.
Schließlich durchbrach Wüstenschiff Karl die Stille.
„Weißt du, Vogel, was ich mir vorstelle?

Dass derjenige kommt, der uns zugemüllt hat!
Mit einem Plan, wie er alles wieder sauber macht.
Die Autos, das Plastik, den Dreck, den Gestank.
Und wenn er fertig ist, gehen wir zurück an den Strand.“

Um 5 vor 12 noch schnell die Welt verändern!

Ich nutze noch schnell die Gelegenheit, um an mamadenkts 5vor12-Challenge für diesen Monat teilzunehmen.

Zahl des Monats

2018! Denn schließlich ist dieser Monat ins Jahr 2018 gestartet. Wie in jedem Jahr denke ich, wenn wir nicht bald die Kurve kriegen, wirds knapp. Also: Erneut haben wir ein Jahr lang die Gelegenheit die Welt grüner zu machen, die zu schonen, uns nachhaltiger und umweltbewusster zu verhalten!

Upcycling-Idee

In diesen Dingen bin ich bekanntlich nicht sehr kreativ. Aber kürzlich habe ich einen YouTube-Beitrag von jeryko gesehen, in dem ein alter US-Amerikaner vorgestellt wird, der sich mit über 40 alten Schulbussen in Kanada einen Bunker gebaut hat. Total interessant, wenn auch irgendwie verrückt. Vermutlich ist keiner so nah dran, am 5vor12-Gedanken wie er… 😉

 

Food

Wieder so ein Thema in dem ich so schrecklich unkreativ bin. Vielleicht mal eine Frage/Überlegung. Ich frage mich oft, wenn es einen Würfel geben würde, der konzentriert all die Nährstoffe enthalten würde, die ich am Tag benötige. Würden wir es in Kauf nehmen auf alle weiteren Lebensmittel zu verzichten (außer Wasser als Flüssigkeitsaufnahme), wenn sichergestellt wäre, dass die gesamte Menschheit täglich mit einem solchen Würfel versorgt werden könnte und niemand mehr Hunger leiden müsste?

Anno Domini

Schon immer lag ein kleines blaues Büchlein neben dem Frühstückstisch meiner Eltern, die Jahreslosungen. In diesem Jahr haben wir uns auch wieder eins angeschafft. Für jeden Tag sind hier Bibelverse vorgesehen, die – so finde ich – den Nagel oft auf den Kopf treffen. Nehmen wir heute als Beispiel: Das Thema 5vor12, unser Umgang mit dem Planeten, die vielen Leute die immer noch sinnloserweise um die Welt fliegen, Kreuzfahrten buchen, usw… da kann man schon mal richtig wütend werden. Dazu der Tagesverse aus dem NT (1. Thess. 5:9) „Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unseren Herrn Jesus Christus.“ – Bedeutet nach meinem Ermessen die uns wütend machenden Themen gelassener anzugehen, da unsere Maßnahmen so wahrscheinlich sehr viel wirksamer sein werden.

Link-Tipp

Es ist 5 vor 12. In den vergangenen Wochen hat mir das nichts so sehr verdeutlicht, wie die Doku-Serie ‚Die Arktis-Mission‘, auf der vier norwegische Kinder zum Nordpol laufen, um die dortigen Zustände zu untersuchen. Erschreckend. Das Eis dort ist in den letzten 25 Jahren um ca. 3 Meter dünner geworden, driftet sehr stark und wird vermutlich noch zu meiner Lebenszeit ganz weggeschmolzen sein. Kostenlos über amazon-Prime anguckbar: http://amzn.to/2DeRkiI.

Das wars für diesen Monat. Es ist in der Tat 5 vor 12. Wenn ihr auch was zum Thema beisteuern wollt, dann kommentiert gerne oder schaut bei mamadenkt vorbei.

Leben ohne Zucker – Tag 10

Leben ohne Zucker

Pünktlich zur Wintersonnenwende habe ich meine ersten 10 Tage im Projekt ‚Leben ohne Zucker‚ (zumindest weitestgehend) überstanden. Ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit mit einer Idee wie dieser zu starten, lässt grenzenlosen Masochismus vermuten, ist aber nicht so. 😉

Leben ohne Zucker – Wie alles begann

Mamadenkt und ich hatten bereits Anfang letzten Jahres ein mehrwöchiges ‚Leben ohne Zucker‘-Experiment durchgeführt. Damals mit dem Buch ‚Goodbye Zucker‚ (amazon Partner-Link) als Grundlage. Das Experiment hat für mich – mit wenigen Ausnahmen – gut funktionert. Erst kurz vor Schluss bin ich eingebrochen und hatte seither nicht mehr die Motivation, einen weiteren Versuch zuckerfrei zu leben zu starten.

Seit ein paar Wochen denke ich darüber nach, dass ein weiterer Versuch längst überfällig wäre. Per Tweet hatte ich Mitte Oktober mal kurz Anlauf genommen, bin aber nach einem Tag pompös auf dem Bauch gelandet. Schrecklich, diese fehlende Selbstdisziplin. Natürlich kam mir die Idee mit Beginn des neuen Jahres erneut durchzustarten. Aber ehrlich gesagt stehe ich nicht so auf diesen Neujahrs-JetztWirdAllesBeser-Hype, der nach 3 Wochen wieder aufs nächste Jahr verschoben wird.

Am 11.12. saß ich also im Bulli und da kam es mir. Warum nicht einfach jetzt? Ohne lange Planerei und ohne vorher sämtliche Vorräte im Haushalt aufzulösen – sollen sich andere drum kümmern. Ja, einfach jetzt! Mitten in der mit Lebkuchen, Dominosteinen und Schokolade vollgestopften Vorweihnachtszeit. Schnell stopfte ich mir ein paar Gummibärchen vom Beifahrersitz in den Mund und die Entscheidung war gefallen.

Leben ohne Zucker – Regeln und Ausnahmen

Süßigkeiten sind Nervennahrungsmittel die mir helfen, die oft sehr stressigen und übervollen Tage irgendwie zu überstehen. Leben ohne Zucker ist für mich daher eine echte Herausforderung, weil mein Zuckerkonsum nicht sonderlich gering ist. Hauptsächlich geht es mir daher darum, den Verzehr von klassischen Süßigkeiten einzustellen. Da aber fast jedes Lebensmittel Zucker enthält, habe ich folgende Regel aufgestellt:

  • Kein Verzehr von Lebensmitteln, deren Zuckergehalt über 5 Gramm liegt.

Das schließt so ziemlich alle Gummibärchen, Schokolade, süße Brotaufstriche mit ein. Folgende Ausnahmen gönn ich mir:

  • Obst und Gemüse aller Art ist erlaubt.
  • Trockenfrüchte und Nüsse sind erlaubt (Studentenfutter ist ein toller Süßigkeitenersatz, gerade während der Arbeit).
  • Apfelsaft als gelegentlicher Geschmacksverstärker ist erlaubt. (Ich versuche ausschließlich Leitungswasser zu trinken, habe aber das Gefühl, dann zu wenig Flüssigkeit zu mir zu nehmen, daher pimpe ich das ein oder andere Glas Wasser mit einem Schluck Apfelsaft.)

Meine bisherigen Verfehlungen:

  • Letzten Freitag habe ich auf dem Weihnachtsmarkt ein paar Mal von einem Nutella-Crepe abgebissen. 🙁
  • Vergangenes Wochenende konnte ich morgens einem halben Brötchen mit Nuss-Nougat-Aufstrich nicht widerstehen. 🙁
  • Von mamadenkts sehr genialen Monster-Vanillekipferln musste ich zwei probieren. 🙁

Ideen wie ‚Zwei Stücke Zucker am Tag sind doch ok‘ funktionieren für mich nicht. Aus den zwei Stücken werden dann schnell zwei Tafeln. Ich brauche da einen härteren Schnitt. 😉

Leben ohne Zucker – Warum eigentlich?

Naja. Vielleicht habt ihr die Artikel über meine Erschöpfung aus dem letzten Jahr gelesen. So ein BurnOut oder Erschöpfungszustand raubt dir alle Energie und die leeren Speicher lassen sich nicht von heute auf morgen wieder auffüllen. Das braucht Zeit, Geduld und Lebensumstellung. Gerade letzteres ist wichtig, da die Speicher sonst sofort wieder leer sind. Zucker ist glaube ich ein echter Energiekiller, auch wenn es sich im ersten Moment anders anfühlt.

Leben ohne Zucker ist für mich daher auch ein Schritt zu neuer Lebensenergie. Eigentlich geht es mir sehr gut. Aber ich merke oft, dass mir die Agilität/Vitalität und auch die Motivation fehlt mich aufzuraffen und mich sportlich zu betätigen. Daher liebe ich es Sport zu treiben und hierhin möchte ich auch unbedingt zurück. Ich möchte leistungsfähig sein. Auch über Job und Familie hinaus und abends nicht schlapp auf der Couch zusammenklappen. Der Zuckerkonsum nimmt mir glaube ich diese Energie. Daher: Leben ohne Zucker.

Fazit nach 10 Tagen

Ich verfolge nicht zwingend ein Ziel. Wenn ich es ein paar Monate durchhalte, dann wird mir das sicher schon guttun. Wenn ich darüber hinaus den Verzehr von Süßigkeiten erheblich reduzieren kann, dann wäre das schon mehr als ich erwarte. Ich schaue von Tag zu Tag, mache mir keinen Druck, genieße aber den Erfolg. Sehr gespannt bin ich auf die Weihnachtsfeiertage…

Abgenommen habe ich bisher nicht. Das enttäuscht ein bisschen, ist aber auch nicht das primäre Ziel. Trotzdem fühle ich mich sehr viel beweglicher/aktiver. Ich renne die Treppe hoch und komme energiegeladen oben an. Ich kenne eher das Treppe hochschlurfen und das sich danach ins Bett fallen lassen. Wenn ich jetzt Zeit hätte Sport zu treiben, würde ich es tun. Ich bin motiviert. Das ist vor dem ‚Leben ohne Zucker‘ nicht der Fall gewesen. Der erhöhte Kalorienverbrauch durch die Bewegung würde dann vermutlich auch zur Gewichtsreduzierung führen.

Also. Ich bleib dran und werde euch demnächst berichten, wie das Projekt ‚Leben ohne Zucker‘ weiter verläuft. Gebt mir gerne Feedback, wenn ihr welches habt 😉

5 vor 12! Zero Waste!

Da es ja laut Beitragstitel bereits 5 vor 12 ist, nur ein kurzer Blogpost zu mamadenkts 5-vor-12-Kampagne! Zero Waste – Ein ultramodernes Schlagwort. Dabei ist der Zero-Waste-Gedanke nur ein Lösungsansatz auf das Müllproblem unserer Zeit. Heute beschreien wir Unverpackt-Läden als den neuen Trend, dabei hat es in den besten Jahren meiner Groß- und Urgroßeltern gar nichts anderes gegeben. Es tut mir leid, aber es nervt mich, dass wir es immer erst soweit kommen lassen und wie bei so vielem erst nach Jahrzehnten feststellen, dass das ja doch ein Schritt in die falsche Richtung war.

Aus Rachels Artikel ist mir besonders das ‚Wir werden immer schneller‘ hängengeblieben. Das stimmt. Ich bin gehetzt, ich habe es immer eilig und ich bin permanent unter Strom irgendwelche Dinge tun zu müssen, damit unser kleiner Familienalltag funktioniert und weiterläuft. In der Konsequenz konsumiere ich oft schnell, ohne nachzudenken und dort, wo es gerade für mich am einfachsten und unkompliziertesten geht. Wenn bei uns mal Apfelsafttüten anstatt -flaschen im Flur stehen, dann hatte ich wenig Zeit oder war von allem bereits so angestrengt, dass ich die Einkäufe auf ein Geschäft reduzieren musste.

Und so geht es glaube ich vielen. Erst wenn man einen Weg aus dem gesellschaftlichen Fluss schafft, dem Hamsterrad entflieht und beginnt gegen den Strom zu schwimmen, kann man sich für Themen wie Nachhaltigkeit, Minimalismus oder Zero-Waste öffnen. Daher bringt es meiner Meinung nach nichts, der gestressten und übererschöpften breiten Masse ein dickes Schild vor Augen zu halten auf dem steht, dass sie jetzt Zero-Waste machen müssen. Ansetzen muss an dem Punkt, der den Leuten wieder die Zeit und die Freiheit schenkt, auch über solche Themen nachzudenken.

Egal. Eine Lösung hab ich hierfür gerade auch nicht. 😉

1. Zahl des Monats

80! Gestern saßen wir noch zusammen und haben darüber recherchiert, wie viel Gold eigentlich in Smartphones verbaut ist. Schlechte, kaputte oder zu alt gewordene Smartphones werden ja auch gerne einfach mal weggeschmissen. Dabei sind hier oft so wertvolle Materialien verbaut, die man durch ein fachgerechtes Recycling wieder zurückgewinnen und in den Kreislauf reintegrieren kann. Gold ist außerdem oft auch ein unfair gehandelter Rohstoff. In einem Artikel habe ich die Info gefunden, dass man durchschnittlich von ungefähr 30 mg Gold pro Smartphone ausgehen kann. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass SHIFTPHONE ausschließlich mit dem Fair-Trade-Siegel gekennzeichnetes Gold verwendet und die Mengen so gering wie möglich hält. Im SHIFT-Report ist angegeben, dass bislang in allen SHIFTPHONES nicht mehr als 80 Gramm Gold verbaut wurden.

2. Upcycling-Idee

Elektromobilität ist ein Thema, dass mich wirklich fasziniert. Ich liebe es zu reisen und unterwegs zu sein, Auto zu fahren und dabei Hörbücher zu hören. Und mich würde es ungemein freuen, wenn ich ohne schlechtes Gewissen in diesen Genuss kommen könnte. Die Elektromobilität ist toll, weil sie so viel Emissionen einspart. Aber wie jeder (Fort)Schritt den wir gehen, ist auch dieser nicht problemfrei und Akkus sind einfach nun mal ein echtes Problem. Ich habe jemanden im direkten Bekanntenkreis, der sich gerade in Richtung E-Mobilität fortbildet und der mir erzählt hat, dass es gute Upcycling-Maßnahmen gibt, bei denen Batterien, die in Autos nicht mehr zum Einsatz kommen können, über mehrere Jahrzehnte hinweg noch als Speicher von Sonnen- oder Windkraftenergie eingesetzt werden. Wenigstens etwas.

3. Food

Hier schwöre ich auf die Calzone-Pizza meines Lieblingspizzabäckers. Kommt im umweltfreundlichen Pappkarton und ich kann den Inhalt frei bestücken lassen. Aktuell bei mir als Calzone-Content im Trend: Gebratentes Gemüse!

4. Anno Domini

Meine Großeltern hatten einen großen Hof im Münsterland, der auch heute noch von ihren Kindern bewohnt wird. Früher habe ich dort als Kind regelmäßig Urlaub gemacht und es gehörte zum täglichen Ablauf, mit den Milchkannen zum Nachbarbauern zu laufen und frische Milch zu holen. Ganz unverpackt und ohne jeden Müll.

5. Entdeckung

Captain Fantastic. Wie mitreißend bitteschön ist dieser Film? Wir haben ihn gestern Abend – nach der Smartphone-Gold-Recherche – noch angestartet und trotz der späten Stunde fast bis zum Ende gesehen. (Als amazon-Prime-Kunde könnt ihr ihn derzeit noch kostenlos ansehen.) Ich verstehe die Leidenschaft der Eltern und ihr Bedürfnis ihre (vielen) Kinder frei von jeder Zivilisation aufzuziehen und sie so zu voll ausgebildeten und hoch intelligenten Menschen heranzuziehen. Hier sieht man ganz viele Zero-Waste-Ansätze. Ich freu mich schon drauf, den Film zu Ende anzusehen. Vielleicht schaff ichs ja dann auch mal, eine Rezension zu veröffentlichen.

Soweit zu 5 vor 12. Bis morgen könnt ihr noch an Rachels Aktion teilnehmen. Ab dann müsst ihr wieder einen Monat lang warten 😉

 

Dumme Witze – Der kleine grüne Pudding

Ich gestehe, kein sehr guter Witzeerzähler zu sein. Die Witze die es ins Langzeitgedächtnis geschafft haben, kann ich locker an einer Hand abzählen und ich glaube hierzu zählen ausschließlich dumme Witze. Doch der beste unter ihnen wird stets der mit der Geschichte über den kleinen, grünen Pudding sein.

Als ich neulich via Twitter kundtat, genau diesen Witz unseren Jungs erzählt und schallendes Gelächter geerntet zu haben, wollten plötzlich alle den Witz hören. Da 140 Zeichen hierfür nicht ausreichen, gibt es ihn jetzt im Blogformat und als Videobeitrag im SchaumImOhr-Youtube-Kanal. Viel Spaß beim lesen oder hören!

Dumme Witze Tutorial

Der Witz um den kleinen grünen Pudding muss auf eine ganz besondere Art und Weise erzählt werden. Für die Poente müsste ihr diesen Artikel zwingend ganz bis zum Ende lesen oder entsprechend das Video ganz bis zum Schluss anschauen.

Der Witz:

Es war einmal ein kleiner grüner Pudding. Er ging eine Straße entlang. Rechts die Wüste, links das Meer. Nach einer Weile hörte er einen LKW herankommen. Er stoppte ihn und fragte: „Kannst du mich mitnehmen?“

„Klar“, entgegnete der LKW-Fahrer. „Aber du machst hier keine Schweinerei. Sonst schmeiß ich dich ins Meer.“

Der Pudding schnallt sich an und die Fahrt geht los. Nach einer Weile werden die Straßenverhältnisse plötzlich sehr schlecht. Es ruckelt und schaukelt aufs Heftigste und der Pudding knallt an die Decke und wieder zurück auf den Sitz. Alles ist voller Pudding, woraufhin ihn der LKW-Fahrer sauer anschaut und sagt: „Hör mal, du solltest hier keine Sauerei veranstalten. Passiert das noch mal, schmeiß ich dich ins Meer!“

Die Fahrt geht weiter. Ein Tier rennt auf die Straße. Der LKW-Fahrer muss reagieren, reißt das Steuer nach links und wieder nach rechts. Der Pudding klatscht an die linke Scheibe, an die rechte und natürlich ist alles wieder gründlich mit Pudding eingedeckt. Der LKW-Fahrer: „Ok Kleiner, letzte Chance. Noch einmal und ich schmeiß dich ins Meer.“

Wieder setzen sie gemeinsam die Fahrt fort. Nach einigen Kilometern liegt ein Ast auf der Straße, den der LKW-Fahrer zu spät sieht. Er steigt in die Eisen und der Pudding klatscht an die Frontscheibe. Wieder ist alles voller Pudding. Und jetzt die spannende Frage: Was macht der LKW-Fahrer?

Richtig: Er schmeißt den Pudding ins Meer!

Dumme Witze sind i.d.R. gar nicht so dumm…

Ein echter Antiwitz, denkt ihr? Stimmt! Aber er ist noch nicht zu Ende. Für einen kurzen Moment müsst ihr damit leben, dass ihr als echte Antiwitz-Lachnummer entlarvt wurdet. Lasst eure Zuhörer für einige Zeit in dem Glauben. Je länger, umso besser. Ehrlich! Am meisten Anerkennung habe ich für diesen Witz bekommen, als ich folgende Geschichte einen Tag später ergänzte:

Ein Ehepaar geht schwimmen im Meer. Nach einiger Zeit kehren sie zurück und die Frau stellt erschrocken fest: „Oh Nein! Ich habe meinen Ehering verloren.“

Der Mann beruhigt und sie und sagt: „Geh du mal zurück an den Strand. Ich werde ein wenig tauchen und den Ring dabei sicher wiederfinden.“

Er kehrt bald zurück. Den Ring hat er natürlich nicht gefunden, aber eine noch verschlossene Muschel hat er dabei. Gemeinsam öffnen sie die Muschel. Und was ist drin?

Richtig: Der kleine grüne Pudding.

Und? Ist das ein Gag? Probiert ihn aus und dann setzt mich unbedingt über die Reaktionen eurer Zuhörer in Kenntnis.

Ach und PS: Wenn es bei mir mal richtig lustig sein soll, dann führt meist kein Weg an Eckart von Hirschhausen vorbei: https://amzn.to/2hbbyz6

 

 

 

SchaumImOhr-YouTube-Kanal sucht neue Abonnenten

Vor kurzem habe ich das Vloggen für mich entdeckt und auch wenn das Filme erstellen für YouTube noch totales Neuland für mich und außerdem zeitaufwändig und nervenaufreibend ist, macht es dennoch echt Spaß. Die ersten zwei Beiträge sind online. Zwar lässt die Qualität stark zu wünschen übrig, aber dafür habe ich bislang auch nur mit den vorhandenen Mitteln gedreht, ohne vorab in teures Equipment zu investieren.

Als Möchtegern-Minimalist zerreißt es mich dbzgl. beinahe. Auf der einen Seite würde ich mich am liebsten sofort und ohne zu zögern mit verschiedenen Kameras, Stativen und anderem Zeug eindecken, auf der anderen Seite möchte ich ungern voreilig konsumieren, viel Geld ausgeben. Hinzu kommt der Anreiz ein bestmöglichstes Ergebnis mit dem geringsten finanziellen Aufwand zu erzielen.

Naja. Die ersten beiden Beiträge liefern noch nicht sehr viel wertvollen Kontent, aber die Manuskripte zu den kommenden Filmen sind bereits in Arbeit und ab und an möchte ich schon gerne gehaltvolle Beiträge liefern.

Ich würde mich über euch als Zuschauer freuen. Noch mehr natürlich über eure Daumen nach oben und eure Abonnements. Schreibt gerne eure eigenen Channel-Links unten in die Kommentare, damit wir uns gegenseitig vernetzen können.

Flaggenquiz.eu – mein kleines online Flaggenquiz-Experiment

In unserem Kinderzimmer hängt eine TipToi-Weltkarte. Am unteren Rand sind die fast 200 Flaggen zu sehen, die die Länder bzw. Staaten unseres Planeten umfassen. Als ich die Karte damals aufhing, war ich schockiert wie wenige der Flaggen ich eigentlich kannte. Da ich mich aber total für Geografie, Landkarten, Länder, Städte, Flüsse, Gebirge und aber eben auch für die Flaggen dieser Welt interessiere, habe ich beschlossen, mir diese Kenntnisse spielerisch zu erarbeiten. Da ich aber genauso sehr schon immer mal selbst ein Spiel erstellen wollte, in welcher Form auch immer, habe ich kurzerhand hierzu ein neues Projekt gestartet.

Auch wenn bei weitem noch nicht fertiggestellt, aber dennoch bereits spielbar, findet ihr auf flaggenquiz.eu einen ersten Multiple Choice Test rund um die Flaggen dieser Erde. Testet euer Wissen anhand der zehn gestellten Flaggenquiz-Fragen und stellt fest, ob ihr es bis in den HighScore schafft.

Es sind weitere Flaggenquiz-Formate in Planung: Flaggen und ihre Hauptstädte, Flaggen und ihre Flüsse, In welchem Land liegt diese Stadt, usw. Außerdem sind verschiedene Schwierigkeitsgrade geplant. Aber ihr wisst ja, bracht alles seine Zeit.

Bei Gefallen könnt ihr das Projekt gerne durch Bannerklicks oder PayPal-Spenden unterstützen. Würde mich freuen.