Die besten COMICs! Meine Empfehlungen mit Gratis Comic-VERLOSUNG!

In meinem 4. YouTube-Beitrag stelle ich euch die besten Comics vor, die ich in den vergangenen Monaten gelesen habe. Vorweg der Hinweis zur im Video angesprochenen VERLOSUNG: Verhelft mir zu 50 YouTube-Abonnenten und ich verlose eines der vorgestellten Comic-Sammelbände unter den Kommentatoren dieses Videos. Zur Teilnahme also einfach den Kanal abonnieren, das Video über eure Netzwerke teilen und einen Kommentar zum Video verfassen, in dem ihr bekanntgebt, welches Comic ihr haben wollt.

Wie auch in der Videobeschreibung, nachstehend ein paar amazon-Links zu den vorgestellten Comic-Sammelbänden.

Die besten Comics: Mark Millars Kingsman!

Kingsman ist ein Spionagethriller in Comicform mit viel Witz bei gleichbleibend hohem Spannungsbogen. Wer auf James-Bond-Filme steht und mal ein Comic in diese Richtung lesen will, der ist mit Kingsman bestens beraten. Die Verfilmung fand ich überraschend gut gelungen und nahe am Comic. Der Hauptcharakter (Taron Egerton als Eggsy) im Film hat mir sogar fast noch besser gefallen als die Zeichnung im Heft. Nervig in der deutschen Synchronisation war allerdings Samuel L. Jacksons Gelispel.

Die besten Comics: Matt Fractions Hawkeye!

Matt Fraction ist derzeit IMHO einer der besten Geschichtenerzähler im Comicbuch-Genre. Seine Storylines sind so intelligent, angereichert mit Spannung und Humor… für mich aktuell unübertroffen. Der reduzierte Zeichenstil von David Aja trifft genau meinen Geschmack: Menschlich, realitätsnah, weder zu pompös noch zu superheldenhaft, irgendwie ungeschminkt sympathisch.

Die besten Comics: Kirkmans Thief of Thieves!

Über Kirkman muss man nicht viele Worte verlieren. Seine ‚The-Walking-Dead‘-Serie ist nicht nur bei Comiclesern in aller Munde. Auch Fernsehzuschauer, Buchleser und Hörbuchhörer kommen auf ihre Kosten. ‚The Walking Dead‘ habe ich nach weit über 100 Bänden abgebrochen. Die Fernsehserie schau ich aktuell auch nicht weiter. Keine Ahnung ob ich mir das noch mal antun werde. Trotzdem ist er ein begnadeter Storyteller. Selten habe ich so sehr auf Neuerscheinungen bzw. auf die Fortsetzungen von Comicserien gewartet, wie bei ihm. Inivincible ist eine tolle Serie von Kirkman. Haunt fand ich auch super. Thief of Thieves gefällt mir aktuell aber am besten.

Die besten Comics: Brian Michael Bendis‘ Powers-Serie!

Aktuell lese ich den zweiten Powers Band ‚Roleplay‘. Es geht um einen Cop und seine Partnerin, die im Bereich der Superheldenkriminalistik tätig sind. Bedeutet, sie ermitteln und recherchieren in Mordfällen bzw. Verbrechen die an (vermeintlichen) Superhelden verübt werden oder von solchen ausgehen. Powers nimmt meiner Meinung nach das Superhelden-Genre ein wenig auf die Schippe, allerdings nicht in dem krassen Ausmaß, wie Mark Millar das mit seiner Kick-Ass-Serie macht. Powers ist sympathisch, ich persönlich empfinde es als richtig stark gezeichnet und es fehlt an keiner Stelle an Spannung oder Humor.

 

Was sind eure Lieblingscomics?

Ich weiß, dass auch unter euch begeisterte Comicleser sind. Was habt ihr zuletzt gelesen? Was könnt ihr empfehlen und was sind eure Lieblingsautoren? Ich freue mich auf euer Feedback!

reduziert wohnen Teil 8 – Tiny House Baupläne, Treesign und OffGrid

Ohoho! Bereits den achten Artikel kann ich in meiner reduziert wohnen-Serie verzeichnen. Heute geht es um Tiny House Baupläne, einen sehr netten deutschen Bekannten der in Schweden Tiny Häuser baut und ein kleines Update zum Thema Earthships.

Da die Artikel 1-7 schon einige Zeit zurück liegen, hier ein kurzer Rückblick für diejenigen, die sich gerne noch mal durch die alten Beiträge wühlen wollen. Die Artikel sind gefüllt mit vielen externen Links und Informationen zu diversen Kleinhausbauern:

Treesign – Fabian baut Tiny Houses in Schweden

Während unserer skandinavischen Woofing-Expedition in 2014, durften wir u.a. für zwei Wochen Halt bei Fabian und seiner Familie machen. Es war eine richtig tolle Zeit, nicht nur weil wir die zwei Wochen in einem großzügig und komfortabel ausgestatteten Schäferwagen – mitten auf einer Schafwiese stehend – verbringen durften. Hier ein paar Eindrücke unserer damaligen Unterkunft:

Der Schäferwagen diente Fabian und seiner Frau damals als Übergangsunterkunft als sie beschlossen dauerhaft in Schweden zu bleiben und dort ein Wohnhaus sanierten. Als das Wohnhaus fertig war, wurde der Schäferwagen Gästen und Wwoofern zur Verfügung gestellt.

Heute vertreibt Fabian ökologisch nachhaltige und umweltbewusste Tiny Homes. Leider hat er selbst noch keine Internetpräsenz online, aber einige Impressionen findet ihr auf seiner Facebook-Fanseite Treesign – Tiny Homes of Sweden. Ich durfte mich seiner Bilder bedienen und zeige eine kleine Auswahl nachstehend:

Tiny House Baupläne

Ich stelle fest, dass die Nachfrage nach Tiny House Bauplänen relativ hoch ist und meine Seite hierüber auch immer wieder von Suchenden und Interessenten gefunden wird. Um hier einen Mehrwert zu schaffen, verweise ich auf die wohl ausführlichste deutsche Plattform rund ums Thema Tiny Houses: www.tinyhouse.de – Hier findet ihr eine Vielzahl an Anbietern, Tipps, zahlreiche Varianten und natürlich auch Informationen zu Bauplänen und und Grundrissen.

Fabian hatte damals allerdings auch ein paar sehr gut bebilderte Tiny-House-Bücher im Wohnzimmer liegen und ich meine mich daran erinnern zu können, hier ebenfalls Baupläne und Konstruktionszeichnungen gesehen zu haben. Hier einige Buchbeispiele:

 

Was ist eigentlich Off-Grid?

Fabians erstes Kundenprojekt, ist ein Off-Grid-Tiny-House gewesen. Das hat mich damals dazu veranlasst den Begriff genauer zu recherchieren. Laut wikipedia geht es beim Thema Off-Grid bzw. Off-the-Grid um eine selbstgenügsame Lebensweise, die nach Möglichkeit so autark wie möglich ist, also bestenfalls ohne die Abhängigkeit von öffentlichen Einrichtungen (Gas, Wasser, Strom) auskommen kann.

Off-Grid-World ist eine starke Facebook-Seite mit tausenden von Fans, die regelmäßig über die interessantesten Off-Grid-Projekte informiert, sowie wichtige Tipps und Anleitungen zum Selbsttest teilt. Das nur als kleiner Lesetipp zum Abschluss.

Wie sieht es bei euch aus? Kennt ihr Tiny-House-Projekte in eurem Umfeld? Wie ist der aktuelle Stand zum Thema in Deutschland? Nehmen die Projekte langsam zu? Ich freue mich auf euer Feedback und eure Kommentare!

SchaumImOhr-YouTube-Kanal sucht neue Abonnenten

Vor kurzem habe ich das Vloggen für mich entdeckt und auch wenn das Filme erstellen für YouTube noch totales Neuland für mich und außerdem zeitaufwändig und nervenaufreibend ist, macht es dennoch echt Spaß. Die ersten zwei Beiträge sind online. Zwar lässt die Qualität stark zu wünschen übrig, aber dafür habe ich bislang auch nur mit den vorhandenen Mitteln gedreht, ohne vorab in teures Equipment zu investieren.

Als Möchtegern-Minimalist zerreißt es mich dbzgl. beinahe. Auf der einen Seite würde ich mich am liebsten sofort und ohne zu zögern mit verschiedenen Kameras, Stativen und anderem Zeug eindecken, auf der anderen Seite möchte ich ungern voreilig konsumieren, viel Geld ausgeben. Hinzu kommt der Anreiz ein bestmöglichstes Ergebnis mit dem geringsten finanziellen Aufwand zu erzielen.

Naja. Die ersten beiden Beiträge liefern noch nicht sehr viel wertvollen Kontent, aber die Manuskripte zu den kommenden Filmen sind bereits in Arbeit und ab und an möchte ich schon gerne gehaltvolle Beiträge liefern.

Ich würde mich über euch als Zuschauer freuen. Noch mehr natürlich über eure Daumen nach oben und eure Abonnements. Schreibt gerne eure eigenen Channel-Links unten in die Kommentare, damit wir uns gegenseitig vernetzen können.

Fernsehen für und mit Kindern

Das Serien- und Filme-Angebot für die jüngeren Generationen ist tatsächlich enorm. (Manchmal fragt man sich, warum das so ist…) Wir haben unser TV-Equipment glücklicherweise vor langer Zeit abgeschafft (Einer meiner ersten Blogartikel vor gefühlten zich Jahren: HowTo – Fernseher abschaffen und dennoch fernsehen. Unsere Kinder wachsen daher alle ohne Fernsehgerät auf. Was allerdings nicht bedeutet, dass wir bei uns kein Fernsehen konsumieren. Im Gegenteil. Ich bin selbst ein echter Möchtegernserienjunkie, was dieser Artikelserie deutlich zu entnehmen ist.

Aber ich gucke sehr bewusst und zielgerichtet fern und verschwende ungern meine Zeit mit aufdringlichen Werbeunterbrechungen. Und das Werbefernsehen ist etwas, was ich meinen Kindern unbedingt ersparen möchte. (Die Antwort auf ein Warum sollte ich mir als u.a.-Minimalismus-Blogger schenken können, vielleicht hierzu aber später noch mal mehr.) Zum Glück ist das Werbeaufkommen bei Streaming-Anbietern oder Video-Portalen wie YouTube noch relativ überschaubar. Trotzdem sitze ich i.d.R. in Reichweite um ggf. direkt auf den ‚Werbung überspringen‘-Button klicken zu können.

Nachfolgend eine erste Übersicht an Filmen und Serien, die wir unsere Kinder gucken lassen, die wir aber auch gerne mit ihnen gemeinsam sehen. (Die Bilder sind direkt mit den amazon-Produkten verlinkt. Diese Links entspringen meiner PartnerNet-Anbindung.)

Fernsehserien für die Jüngsten (Kinder bis 3 Jahre)

Klar. In dem Alter ist Fernsehen eigentlich absolut nicht erforderlich. Aber wenn die älteren Geschwister was gucken wollen und dabei kleinere Kinder anwesen sind, muss IMO etwas taugliches/unkritisches her. Hier sind mir gute/sympathische Charaktere wichtig, keine bösen/beängstigenden Gegenparts und natürlich gehaltvolle und lehrreiche Inhalte.

Kleiner roter Traktor: Der geht wirklich immer. Jan und sein kleiner Traktor erleben ‚aufregende‘ aber an Spannung zu verkraftende Abenteuer. Nichtzuletzt der Knetfigurenoptik ist ein entschleunigtes Fernsehgucken zu verdanken. Die Länge der einzelnen Folgen ist ideal für ’schnell mal zwischendurch was gucken‘.

Feuerwehrmann Sam: Eigentlich identisch zum kleinen roten Traktor, auch in Sachen Machart der Serie. Sehr sympathische Charaktere, die den Kids in spannenden Geschichten außerdem ein erstes Sicherheitsverständnis vermitteln. Gute Lerneffekte also. Achtung: Die ersten Staffeln sind in Knetfigurenoptik produziert worden. Später gab es neue Staffeln/Folgen, die als 3D-Serie zu sehen waren. Auch nicht schlecht, Geschmackssache eben.

Yakari: Die gute alte Zeichentrickserie, basierend auf den Comicbüchern von Texter André Jobin und Zeichner Claude de Ribaupierre, erfreut sich in regelmäßigen Abständen noch immer über neue Folgen, die KIKA inzwischen sogar in HD ausstrahlt. Die spannenden Storys vermitteln den Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Tier und Natur.

Helden der Stadt: Diese, mittlerweile viele Millionen Klicks aufweisende Serie,  wurde uns kürzlich von YouTube vorgeschlagen. Anfangs taten wir uns etwas schwer, aber mittlerweile können wir auch hier guten Gewissens einen Daumen nach oben zeigen. Der Schwerpunkt der Zeichentrickserie liegt auf dem Thema Freundschaft und liefert hier gute Impulse. Als Erwachsener habe ich Introsong und Machart zu Beginn als etwas gewöhnungsbedürftig empfunden, aber die Kids fahren voll drauf ab und da es so herrlich entschleunigt erzählt ist, setz ich mich gerne dazu.

Fernsehen für Kinder bis 6 Jahre

Bei den in dieser Kategorie vorgeschlagenen Sendungen setzt sich unser Jüngster (<3 Jahre) auch gerne mal dazu. I.d.R. ist das Format aber eher zu lang oder nicht bunt genug. Daher wendet er sich bereits nach ein paar Minuten häufig lieber wieder seinem Spielzeug zu. Trotzdem zählen für mich hier ebenfalls die oben bereits erwähnten Werte. Sympathisch, gehaltvoll, nicht beängstigend.

Astrid Lindgren: Ich kenne nicht viele Kindersendungen, denen ich als Erwachsener soviel Wahrheitsgehalt und gesellschaftliche Weitsicht entnehmen kann, wie den Büchern oder den Fernsehsendungen von Astrid Lindgren, allen voran den Pippi Langstrumpf-Geschichten. Aber auch die Kinder von Bullerbü, Michel aus Lönneberga oder auch Lotta aus der Krachmacherstraße sind tolle Filme, die ich selbst gerne mit den Jungs gucke, um für einen Moment der Geschwindigkeit des Alltags zu entfliehen.

Der kleine Eisbär: Den kleinen Eisbären Lars kennt man in Auszügen aus der Sendung mit der Maus. Aber auch die Kinofilme sind sehr zu empfehlen. Lars erlebt die unterschiedlichsten Abenteuer und begibt sich dabei immer wieder in die Nähe des Menschen, der auf verheerende Weise in die Natur des Nordpols eingreift.

Lassi: Diese neue Zeichentrickserie haben wir kürzlich auf amazon Prime entdeckt. Zoe lebt mit ihrer Familie und der Hündin Lassi in einem amerikanischen Nationalpark. Gemeinsam mit ihrem Freund Harvey erlebt sie die spannendsten Abenteuer. Ähnlich wie bei Yakari liegt auch in dieser Serie der Fokus darauf, Mensch und Natur schätzen und schützen zu lernen. An die Originalfilme von früher kann ich mich nicht wirklich erinnern… Gehören die eurer Meinung nach in diese Aufzählung? Oder eher zu melodramatisch?

Chi Rho: In dieser Serie versucht ein Mädchen ihren Vater zu finden, der über eine Zeitmaschine in die Vergangenheit gereist ist. Gemeinsam durchleben sie dort die Geschichten des alten und neuen Testaments. Schön, dass es eine kommerzielle Serie gibt (zuerst gesehen bei KIKA), die ein bisschen Bibelwissen vermittelt.

Der kleine Ritter Trenk (Serie): Den Kinofilm habe ich selbst noch nicht gesehen. Aber die Serie finde ich wirklich sehr gut. Der Zeichenstil unterscheidet sich von den meisten anderen aktuellen Serien. Ist aber total angenehm und schön anzusehen. Tolle fortlaufende Geschichte, nette Farben, tolle Haupcharaktere, Zusammenhalt und Freundschaft. Auch ganz gut finde ich Ritter Rost oder auch Mike der Ritter. Auch als Hörspiel zum Einschlafen zu empfehlen.

Petterson und Findus: Muss ich hier wirklich was zu schreiben? Jeder kennt den Schlapphut und den verzogenen Kater, oder? Beste schwedische Fernsehgeschichten! Auch sowohl als Buch oder Film zu empfehlen: Die Geschichten über Mama Muh.

Disney: …finde ich schwierig. Geschichten wie Tarzan, Dschungelbuch, König der Löwen gehen immer sehr krasse Verluste zu Beginn des Filmes voraus, die ich eigentlich als zu traurig und einnehmend für kleine Kinder empfinde. Auch, aber nicht ganz so dramatisch wird das Thema in den Filmen Rapunzel und Die Eiskönigin abgehandelt. Daher winke ich diese zwei Filme durch 😉 Nein. Ich bin nicht so der Disney-Gucker. Hier gibt es bestimmt noch viele weitere gute Empfehlungen. Einfach unten in den Kommentaren ergänzen.

Fernsehen für und mit Kindern zwischen 6 und 8 Jahren

Die letzte Stufe vor der FSK12-Abgrenzung. Dann kann ich mit dem großen endlich die alten James-Bond-Filme, Indiana Jones 3 und andere Filmgrößen gucken! 😉 Der große kommt abends schon mal mit runter und darf noch ein bisschen was gucken, wenn die kurzen im Bett sind. Harry Potter 1 (ab 6!) haben wir probiert, nachdem wir das Buch vorgelesen haben. War grenzwärtig. Zum mittlerweile auch nicht mehr ganz so neuen Karate Kid (auch ab 6), muss ich ihn regelrecht überreden. Echte Konfrontationen und Schlägereien sind noch ziemlich harter Tobak, denen er eher noch aus dem Weg geht. Hier daher seine Favoriten:

Dragons: Egal ob die zwei Kinofilme oder die dazugehörige Serie. Drachenzähmen leicht gemacht wird immer mal wieder gewünscht und ist ein echter Dauerbrenner. Guck ich auch gerne mit.

DinoTrux: Das Thema Dinos zieht sich bei uns nun schon über Jahre hin. Da gibt es viel was man zeigen und sicher auch empfehlen kann. In einem Land vor unserer Zeit, Im Reich der Giganten, aber eben auch die DinoTrux-Serie von Dreamworks. Zusammenhalt, Freundschaft, Rücksichtnahme. Prädikat: Durchaus unterhaltsam.

Lego (Chima): Lego gehört zu den Spielzeugherstellern schlechthin. Zu den einzelnen Produktserien keine TV-Sendungen bereitzustellen, wäre unterlassene Hilfeleistung. The LEGO Movie haben wir noch nicht gesehen. Ich hoffe auch drumrum zu kommen, da ich mir diese verbrickten Filme nicht so gerne anschaue. Bei Lego Chima hingegen, bekommt man kaum mit, dass es sich um eine Lego-Produktion handelt. Man achtet also weniger auf kleine Steinchen, sondert kann der im Fantasy-Genre angesiedelten Story gut folgen. Guck ich gerne mit.

Filme: Steht ein Popcorn-Kinoabend an, quälen wir uns meistens durch das breite Angebot und werden doch eher selten fündig. Was bei uns gut funktioniert hat sind Cars (Teil 1 und 2), Ice Age oder auch Nachts im Museum (Teil 1 und 2).

Fazit zum Thema Kinder und Fernsehen

Beim Erstellen der Liste sind mir immer wieder Sachen eingefallen, die wir auch schon angetestet haben (Chuggington, D’Artagnan, Dschungelbuch (Serie), u.v.m.). Vielleicht mache ich mir irgendwann mal die Mühe die Liste zu ergänzen. Gerne könnt ihr eure Vorschläge in die Kommentare posten, dann baue ich sie oben mit ein.

Facharbeit zum Thema Minimalismus

Im vergangenen Jahr wurde mein Blog von 4 Mädels gesichtet, die für eine Facharbeit zum Thema Minimalismus recherchierten. Die Fragen waren knallhart, gut durchdacht und zwangen mich über viele Dinge erneut nachzudenken und meine Prinzipien und Standpunkte ein weiteres Mal zu hinterfragen. Im Juli 2016 habe ich mit der Einverständnis von Henriette, Chiara, Gesine und Luise das Interview veröffentlicht.

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Mail von den Vieren, die die fertige Facharbeit enthielt. Ich schlug ihnen vor die Arbeit über epubli bereitzustellen und so ein wenig Honorar für die vielen investierten Stunden einzustreichen, doch hier ein Zitat aus ihrer letzten Mail:

„Wir haben uns dazu entschlossen, unsere Arbeit als kostenlosen pdf-Download zur Verfügung zu stellen und es wäre super, wenn du deinen Blog dafür hergeben würdest. Das Ziel unserer Arbeit war es ja, Menschen über den Minimalismus zu informieren und ihnen die Grundlage für eigene Entscheidungen zu bieten. Deswegen möchten wir auch so viele Leute wie möglich erreichen. (Wir überlegen auch, eine Art „Fortsetzung“, nämlich die mündliche Verteidigung unserer Arbeit, die wir letzte Woche angetreten haben, ebenfalls zu verschriftlichen…)“

Die Arbeit wirkt so professionell, dass sie eher an eine Diplom- bzw. Masterarbeit erinnert und es würde mich nicht wundern, wenn hier ein neues Standardwerk zum Thema Minimalismus geschaffen wurde. Aber macht euch einfach selbst ein Bild: Download der Seminarfacharbeit Minimalismus als PDF (ca. 500 KB).

 

Über das Zuhause sein – Alltag mit Kindern teilen

Vor einigen Monaten haben verschiedene Gründe zu einer Reduzierung meines Angestelltenverhältnisses auf 50% geführt. Halbe Stelle. Im Gegenzug ist meine Frau auch auf Stellensuche gegangen und besetzt nun ebenfalls eine halbe Stelle. Zwei Tage in der Woche alleine zu Hause, mit phasenweise bis zu drei Kindern im Alter von 1 bis 7 Jahren. Kann nicht so schlimm werden, dachte ich mir. Meine bessere Hälfte hat es die letzten Jahre ja auch sehr gut gemeistert.

Das volle Programm

An einem der beiden Tage gehe ich das volle Programm. Von morgens halb neun bis abends um 22:30 Uhr. Bespaßung, Fütterung, Abholorganisation von Kindergarten sowie Schule, Mittagsschlaf des Jüngsten, nach Möglichkeit die Kinder an der frischen Luft bewegen, zur Nachmittagsentlastung ggf. Verteilung diverser Kinder an eventuell zur Verfügung stehende Babysitter, Wiedereinsammeln aller Kinder, Durchzählen, erneute Fütterung, Abendprogramm in Form von gemeinsamem Spielen mit anschließendem Insbettbringen der zwei Jüngsten, weiterführende Bespaßung für Fortgeschrittene (K1).

Läuft es richtig gut, sitz ich um 21:00 Uhr auf dem Sofa und bin in der Lage mich zu sammeln. Entweder ich konnte banale Nebenaktivitäten wie Küche in Schach halten/nach Gebrauch wieder in Schuss bringen, Wäsche waschen/aufhängen/abhängen/wegfalten/einsortieren, Wohnzimmer (mit teilintegrierten Spielestationen (Duploecke, Holzeisenbahnecke, Spielteppich, Leseecke, Malsachen aus mamadenkts Kreativschrank, usw.)) aufräumen irgendwie parallel abwickeln, andernfalls muss ich es jetzt noch tun. Oder ich unterlasse es, leg mich erledigt quer auf die Couch, nutznieße meinen Lieblingsstreaminganbieter und nehme in Kauf, dass Rage ein Trümmerfeld vorfindet und weinend wieder zurück zur Arbeit fährt.

Das halbe Programm

(Oh, draußen schneits! K3 schläft, K1 kann mal kurz iPad spielen, K2 ist bei einer Kindergartenfreundin – also raus Schnee schippen.) Wieder drin setze ich mich schnell vor den Rechner und versuche einen Artikel zu verfassen (diesen), den aufgrund der geringen Trafficzahlen meines nur rudimentär gepflegten SchaumImOhr-Blogs ohnehin kaum jemand lesen wird. Dann heißt es, in ähnlicher Manier wie gestern weiter machen, bis Rachel zwischen sechs und halb sieben zu uns stößt und wir gemeinsam Abendessen können.

Zu zweit ist man zu Hause weniger allein

Es macht einen enormen Unterschied, ob man zu Hause zu zweit ist oder alleine. Die Arbeit wird deswegen nicht weniger, aber sie kann geteilt werden und geht einem leichter von der Hand. Das ermöglicht ‚Spielraum‘, in dem man sich mehr und bewusster auf die Kids einlassen kann. Plötzlich ist Platz für eine 1:1-Betreuung in der man bspw. mit K1 sehr viel ruhiger und freundlicher Hausaufgaben machen kann, ohne permanent durchs Wohnzimmer hechten und einen der Übriggebliebenen davor retten zu müssen irgendwo runter zu fallen.

Während ich gestern versucht habe mit K2 Erdnussbutterkekse zu backen, wäre K3 beinahe zwei mal vom Stuhl geplumpst und K1 an der Suche nach seinem verschwundenen Geldbeutel fast verzweifelt. Alleine gleichzeitig 3 Kinder komplett anzukleiden, damit sie vom Draußenspielen im Schnee nicht klatschnass wieder zurück ins Haus kommen, ist schwieriger als… welchen Beruf übst du nochmal aus? Ziehe selbst einen Vergleich.

Die totale Unterschätzung des Zuhauseseins

Ich hatte gedacht, dass es entspannt sein würde zukünftig zwei Tage zu Hause zu sein. Das ist es auch, aber auf eine andere Art und Weise als erwartet. Ich kann meinen Tagesablauf sehr viel selbstbestimmter gestalten, auch wenn ich Termine einzuhalten habe und Pflichten erfüllen muss. Aber ich kann das meiste davon nackt, im Jumpsuit (wenn ich einen hätte) oder in Jogginghose absolvieren. Wenn mir alles zuviel wird, leg ich mich zehn Minuten auf die Couch und mach die Augen zu während sich der Rest mit Petterson und Findus vergnügt. (Tipp: Für den Fall, dass es dann immer noch nicht geht und die Augen eine noch längere Auszeit beanspruchen, vorsichtshalber schon mal zwei weitere Folgen in die Playlist packen.)

Aber körperlich sowie nervlich geht so ein Alltag natürlich nicht spurlos an einem vorüber. Das ist in jedem Fall anstrengend und oft spürt man erst abends, was man tagsüber eigentlich geleistet hat. (Noch ein Tipp: Wenn du ein erfolgreicher Blogger werden willst, setzt du dich jetzt noch hin und schreibst bis Mitternacht Beiträge, pflegst deine sozialen Kanäle/Kontakte und optimierst deine Seite. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Hut ab vor denen, die hierzu noch die Power und das Durchhaltevermögen haben.)

Direkter Vergleich

Ich habe also den direkten Vergleich. Berufsalltag vs. Zuhausealltag. Beides hat seine Vorzüge, beides kann aber auch anstrengend sein. Sonderbar, wenn dem nicht so wäre. Worauf ich aber eigentlich hinaus will ist, dass ich (jetzt) die Verwunderung und den Ärger darüber verstehe, warum das eine wertgeschätzt und honoriert/bezahlt, das andere übersehen oder als Selbstverständlichkeit betrachtet wird. Ideen wie das bedingungslose Grundeinkommen könnten hier für Entlastung und Wertschätzung sorgen.

Und eins sei abschließend noch gesagt: Ich liebe meine Kinder über alles. Geld kann das was ich tagtäglich an Liebe und Vertrauen von ihnen zurückbekomme nicht aufwiegen. Aber dafür dass wir drei tatkräftige Steuerzahler heranziehen, von denen K1 den Mars besiedeln, K2 das globale Müllproblem beseitigen und K3 uns endlich den Weltfrieden bringen wird, halte ich ein zusätzliches Zuhausegehalt durchaus für gerechtfertigt. 😉

Flaggenquiz.eu – mein kleines online Flaggenquiz-Experiment

In unserem Kinderzimmer hängt eine TipToi-Weltkarte. Am unteren Rand sind die fast 200 Flaggen zu sehen, die die Länder bzw. Staaten unseres Planeten umfassen. Als ich die Karte damals aufhing, war ich schockiert wie wenige der Flaggen ich eigentlich kannte. Da ich mich aber total für Geografie, Landkarten, Länder, Städte, Flüsse, Gebirge und aber eben auch für die Flaggen dieser Welt interessiere, habe ich beschlossen, mir diese Kenntnisse spielerisch zu erarbeiten. Da ich aber genauso sehr schon immer mal selbst ein Spiel erstellen wollte, in welcher Form auch immer, habe ich kurzerhand hierzu ein neues Projekt gestartet.

Auch wenn bei weitem noch nicht fertiggestellt, aber dennoch bereits spielbar, findet ihr auf flaggenquiz.eu einen ersten Multiple Choice Test rund um die Flaggen dieser Erde. Testet euer Wissen anhand der zehn gestellten Flaggenquiz-Fragen und stellt fest, ob ihr es bis in den HighScore schafft.

Es sind weitere Flaggenquiz-Formate in Planung: Flaggen und ihre Hauptstädte, Flaggen und ihre Flüsse, In welchem Land liegt diese Stadt, usw. Außerdem sind verschiedene Schwierigkeitsgrade geplant. Aber ihr wisst ja, bracht alles seine Zeit.

Bei Gefallen könnt ihr das Projekt gerne durch Bannerklicks oder PayPal-Spenden unterstützen. Würde mich freuen.