Dumme Witze – Der kleine grüne Pudding

Ich gestehe, kein sehr guter Witzeerzähler zu sein. Die Witze die es ins Langzeitgedächtnis geschafft haben, kann ich locker an einer Hand abzählen und ich glaube hierzu zählen ausschließlich dumme Witze. Doch der beste unter ihnen wird stets der mit der Geschichte über den kleinen, grünen Pudding sein.

Als ich neulich via Twitter kundtat, genau diesen Witz unseren Jungs erzählt und schallendes Gelächter geerntet zu haben, wollten plötzlich alle den Witz hören. Da 140 Zeichen hierfür nicht ausreichen, gibt es ihn jetzt im Blogformat und als Videobeitrag im SchaumImOhr-Youtube-Kanal. Viel Spaß beim lesen oder hören!

Dumme Witze Tutorial

Der Witz um den kleinen grünen Pudding muss auf eine ganz besondere Art und Weise erzählt werden. Für die Poente müsste ihr diesen Artikel zwingend ganz bis zum Ende lesen oder entsprechend das Video ganz bis zum Schluss anschauen.

Der Witz:

Es war einmal ein kleiner grüner Pudding. Er ging eine Straße entlang. Rechts die Wüste, links das Meer. Nach einer Weile hörte er einen LKW herankommen. Er stoppte ihn und fragte: „Kannst du mich mitnehmen?“

„Klar“, entgegnete der LKW-Fahrer. „Aber du machst hier keine Schweinerei. Sonst schmeiß ich dich ins Meer.“

Der Pudding schnallt sich an und die Fahrt geht los. Nach einer Weile werden die Straßenverhältnisse plötzlich sehr schlecht. Es ruckelt und schaukelt aufs Heftigste und der Pudding knallt an die Decke und wieder zurück auf den Sitz. Alles ist voller Pudding, woraufhin ihn der LKW-Fahrer sauer anschaut und sagt: „Hör mal, du solltest hier keine Sauerei veranstalten. Passiert das noch mal, schmeiß ich dich ins Meer!“

Die Fahrt geht weiter. Ein Tier rennt auf die Straße. Der LKW-Fahrer muss reagieren, reißt das Steuer nach links und wieder nach rechts. Der Pudding klatscht an die linke Scheibe, an die rechte und natürlich ist alles wieder gründlich mit Pudding eingedeckt. Der LKW-Fahrer: „Ok Kleiner, letzte Chance. Noch einmal und ich schmeiß dich ins Meer.“

Wieder setzen sie gemeinsam die Fahrt fort. Nach einigen Kilometern liegt ein Ast auf der Straße, den der LKW-Fahrer zu spät sieht. Er steigt in die Eisen und der Pudding klatscht an die Frontscheibe. Wieder ist alles voller Pudding. Und jetzt die spannende Frage: Was macht der LKW-Fahrer?

Richtig: Er schmeißt den Pudding ins Meer!

Dumme Witze sind i.d.R. gar nicht so dumm…

Ein echter Antiwitz, denkt ihr? Stimmt! Aber er ist noch nicht zu Ende. Für einen kurzen Moment müsst ihr damit leben, dass ihr als echte Antiwitz-Lachnummer entlarvt wurdet. Lasst eure Zuhörer für einige Zeit in dem Glauben. Je länger, umso besser. Ehrlich! Am meisten Anerkennung habe ich für diesen Witz bekommen, als ich folgende Geschichte einen Tag später ergänzte:

Ein Ehepaar geht schwimmen im Meer. Nach einiger Zeit kehren sie zurück und die Frau stellt erschrocken fest: „Oh Nein! Ich habe meinen Ehering verloren.“

Der Mann beruhigt und sie und sagt: „Geh du mal zurück an den Strand. Ich werde ein wenig tauchen und den Ring dabei sicher wiederfinden.“

Er kehrt bald zurück. Den Ring hat er natürlich nicht gefunden, aber eine noch verschlossene Muschel hat er dabei. Gemeinsam öffnen sie die Muschel. Und was ist drin?

Richtig: Der kleine grüne Pudding.

Und? Ist das ein Gag? Probiert ihn aus und dann setzt mich unbedingt über die Reaktionen eurer Zuhörer in Kenntnis.

Ach und PS: Wenn es bei mir mal richtig lustig sein soll, dann führt meist kein Weg an Eckart von Hirschhausen vorbei: http://amzn.to/2hbbyz6

 

 

 

Do more of what makes you happy!

Do more of what makes you happy

Do more of what makes you happy

Jetzt mal ehrlich. Der Spruch hängt mittlerweile in jeder zweiten Wohnung, klebt über Schreibtischen, wird auf Postkarten verschickt und wird traurig und erschöpft dreinblickenden Menschen als die neue Lebensweisheit versprochen. Aber birgt der vermeintliche Glücklichmacher-Werbeslogan ‚Do more of what makes you happy‘ nicht tatsächlich eine traurige Wahrheit?

Do more of what makes you happy – Der positive Effekt

Als mir der Spruch vor ein paar Monaten zum ersten Mal begegnete, dachte ich – wie wahrscheinlich viele andere auch: „Wow. Diese paar Wörter erkläre ich zu meinem neuen Lebensmotto.“ Trafen Sie doch den Kern meiner damals noch sehr akuten Erschöpfungsphase. Und ja, in dieser simplen Aufforderung steckt ein enormes Motivationspotential. Sofort wird der Alltagstrott unterbrochen und eine glücklichmachende Unternehmung geplant oder angegangen. Das Bekümmertsein, die Erschöpfung, Langeweile – wo auch immer wir aktuell abgeholt werden – rückt in den Hintergrund. Die zweite Lunge, wie die Ausdauersportler sagen, wird zugeschaltet und plötzlich schwingen wir uns in Sättel, Laufschuhe, aufs Sakteboard oder reaktivieren ein anderes, viel zu stark vernachlässigtes Hobby.

Doch ist es nicht eigentlich eher traurig, dass uns ein Spruch daran erinnern muss, wieder mehr Dinge zu tun, die eigentlich gut für uns sind?

Das Traurige an dem ‚Do more of what makes you happy‘-Slogan

Erst nach ein paar Wochen habe ich festgestellt, dass der Spruch eigentlich eher eine traurige Erkenntnis birgt. Gerade die Tatsache, dass ‚Do more of what makes you happy‘ auf eine so große Zielgruppe stößt, bedeutet doch eigentlich, dass wir viel zu selten Dinge tun, die uns glücklich machen. Oder im Umkehrschluss: Wir sind doch irgendwie unglückliche Menschen.

Bedeutet das, dass wir ein Dasein fristen, dass uns eigentlich gar nicht gefällt? Ist das schon immer so gewesen oder gab es irgendwann einen Wendepunkt in unserem Werdegang, der uns das Glücklichsein genommen hat? Ist es unsere Gier, immer noch mehr haben zu wollen oder die Ruhelosigkeit, unbedingt auch den nächsten Trend noch mitgehen zu müssen? Sind es die Jobs die uns unzufrieden machen, weil sie uns häufig ganz beanspruchen, obwohl wir eigentlich mehr Zeit benötigen um Dinge zu tun, die uns glücklich machen?

Nachhaltige Umsetzung des ‚Do more of what makes you happy‘-Prinzips

Ich denke es ist keine langfristige Lösung sofort zur Outdoor-Ausrüstung zu greifen, im nächsten Weitwanderwegenetz zu verschwinden oder anderen kurzfristigen Aktivitäten nachzugehen. Für den Moment mögen sie ausreichen und vielleicht hält der Effekt auch eine Weile an, aber wie geht es dann weiter? Ich glaube wir müssen die Lebensbereiche finden, die uns unzufrieden machen und versuchen hier eine dauerhafte Verbesserung der Umstände zu erreichen. Das ist nicht immer leicht, kostet Kraft, Nerven, Geduld und funktioniert oft vielleicht auch nur in kleinen Schritten. Aber ich glaube, dass hier der Schlüssel zu einem nachhaltigen Glücklichsein verborgen liegt.

Do more of what makes you happy – Ein Fazit-Versuch

Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass uns ein Glücklichsein nicht direkt verheißen ist. Als Christ habe ich hier einige Erklärungen in der Hinterhand, aber das würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Wir werden permanent von Schicksalsschlägen getroffen: Schwere Krankheiten, das Leiden liebgewonnener Mitmenschen, Zukunftsängste, weltpolitische Ereignisse, usw. Unglücklich zu sein ist keine Kunst.

Auch weiß ich als Christ, dass es eine Komponente gibt die ein sehr starkes Interesse daran hat, mich unzufrieden zu sehen. Klarheit darüber verschafft eine sehr viel größere Bereitschaft, sich dem entgegen zu stellen.

Spannend finde ich in diesem Rahmen auch die Thematik rund um das bedingungslose Grundeinkommen, denn oft sind die finanziellen Umstände starke Gründe zur Unzufriedenheit. Das Konezpt BGE würde meiner Meinung nach für sehr viel mehr gesündere Menschen in unserem Land sorgen. Gesunde und zufriedene Menschen sind motiviert, arbeitswillig, effektiv und ausgeglichen. Um nicht zu sagen: Happy.

SchaumImOhr-YouTube-Kanal sucht neue Abonnenten

Vor kurzem habe ich das Vloggen für mich entdeckt und auch wenn das Filme erstellen für YouTube noch totales Neuland für mich und außerdem zeitaufwändig und nervenaufreibend ist, macht es dennoch echt Spaß. Die ersten zwei Beiträge sind online. Zwar lässt die Qualität stark zu wünschen übrig, aber dafür habe ich bislang auch nur mit den vorhandenen Mitteln gedreht, ohne vorab in teures Equipment zu investieren.

Als Möchtegern-Minimalist zerreißt es mich dbzgl. beinahe. Auf der einen Seite würde ich mich am liebsten sofort und ohne zu zögern mit verschiedenen Kameras, Stativen und anderem Zeug eindecken, auf der anderen Seite möchte ich ungern voreilig konsumieren, viel Geld ausgeben. Hinzu kommt der Anreiz ein bestmöglichstes Ergebnis mit dem geringsten finanziellen Aufwand zu erzielen.

Naja. Die ersten beiden Beiträge liefern noch nicht sehr viel wertvollen Kontent, aber die Manuskripte zu den kommenden Filmen sind bereits in Arbeit und ab und an möchte ich schon gerne gehaltvolle Beiträge liefern.

Ich würde mich über euch als Zuschauer freuen. Noch mehr natürlich über eure Daumen nach oben und eure Abonnements. Schreibt gerne eure eigenen Channel-Links unten in die Kommentare, damit wir uns gegenseitig vernetzen können.

Bananische Eckdaten gefragt

Nur mal so kurz in die Runde gefragt: Weiß jemand wo sich das nächstgelegene Bananenanbaugebiet befindet? Also, das zu Deutschland nächstgelegene. Gibt es in Europa Bananenplantagen oder erst südlich der Sahara? Und Frage Nr. 2: Wie lange sind Bananen ab dem Ernte-Zeitpunkt genießbar? 2 Wochen, 4 Wochen oder sogar noch länger?

Danke für eure Hinweise! 😉

 

Rückblick: Über das #aufdiehand-Experiment, Hater-Profile, den ersten E-Scooter-Test und meine aktuelle Lektüre

Ein kurzer Rückblick über die letzten Tage/Wochen:

#aufdiehand: Das Ohne-Karte-zahlen-Experiment ist gut angelaufen. Zwei mal habe ich bisher gepatzt, aber ich arbeite an mir. Gestern hat der Radiosender SWR1 das Thema bargeldlose Zahlerei aufgegriffen und ich bin froh, dass sich so viele Hörer dagegen ausgesprochen haben. Auch Chip-Implantate wurden thematisiert und die Testperson hat begeistert darüber berichtet, dass jetzt alle Geräte im Fitness-Studio automatisch über ihren Chip gesteuert werden, dass für Türen keine Schlüssel mehr benötigt werden und das über das reiskorngroße Teil, das sich zwischen Daumen und Zeigefinger unter ihrer Haut befindet, bargeldloses Zahlen möglich ist. Ich bin entsetzt. Der absolut transparente Mensch… wollen wir das wirklich? Die Kontrolle über uns selbst mehr und mehr an externe Dienstleister outsourcen?

Hater-Profile: Auf einem mir sehr nahe stehenden Blog scheint sich doch tatsächlich ein Hater breit gemacht zu haben. Unglaublich mit welchen Beschimpfungen sich Blogbetreiber zeitweilens auseinandersetzen müssen. Und das von Leuten die unter dem vermeintlichen Deckmantel der Anonymität agieren. Aber ich habe aufschlussreiche Artikel zum Thema gefunden. Ich empfehle das Suchmuster „Hater Profile Trolle“.

E-Scooter-Test: Die Firma Micro war so freundlich und hat mir erneut einen Testroller zur Verfügung gestellt. Und zwar den neuen eMicro. Einen mit Elektromotor ausgestatteten Tretroller. Das Gerät hat mich total begeistert. Super Qualität und Verarbeitung, sehr hoher Spaßfaktor. Ausführlicher Testbericht mit Bildern folgt.

Lektüre: Ich habe ein neues Fahrrad. Das ist nicht weiter spektakulär. Aber die Art und Weise wie ich daran gekommen bin, ist eine super Sache. Dazu aber auch später mehr. Zeitgleich habe ich begonnen das, schon ewig auf meinem Nachttisch wartende Buch, Held am Sonntag zu lesen. (Ein Mountainbike-Roman/Tatsachenbericht!) Selten, wirklich selten hat eine Geschichte so sehr zu mir gepasst, wie diese. Zwei in die Jahre gekommene, mittlerweile Bauchmurmeln vor sich her schiebende Männer, beschließen zu ihren Wurzeln (dem Radfahren) zurückzukehren und melden sich, untrainiert wie sie sind, zum härtesten Mountainbike-Marathon der Alpen an. Das Buch ist ein Spaß, zugleich aber auch wahnsinnig motivierend. Lesetipp!

Bildersuche: Plastik im Paradies

Kürzlich berichtete mir jemand von jemandem der jemanden auf Thailand getroffen hätte und dort versuche Projekte gegen die Zumüllung der Strände zu initiieren. Zitat meines Gesprächspartners: „Die leben da anscheinend im Paradies und bringen ihren Hausmüll runter an den Strand. Die nächste Böe weht das Zeug ins Meer und den Rest kennt man ja.“

Heftig. Bildersuchen sind für mich häufig das Mittel der Wahl, wenn ich mir von irgendetwas einen Eindruck verschaffen muss. Hier also die Ergebnisse der Google-Bildersuche „Müll im Paradies„. Erschreckende Bilder. U.a. natürlich die Trash-Island-Lagune der Malediven.

Natürlich habe ich mir sofort die Frage gestellt, ob die Leute vor Ort noch ganz bei Trost seien. Doch jeder kehre vor seinem Tor, da hat er Dreck genug davor. Also startete ich eine weitere Google-Bildersuche: „Müll im Wald„.

Ebenfalls erschreckende Bilder. Hat jemand noch ein ähnlich aufschlussreiches Bildrecherche-Thema zur Hand? Was habt ihr zuletzt gebildgooglet? Oder nutzt ihr andere Suchmaschinen?

Donnergrollen

Die Haustür war noch nicht ganz ins Schloss gefallen, als ein leises Donnergrollen an mein Ohr drang. Ein Gewitter, dachte ich, wie nett. Eine Viertel Stunde später goss es wie aus Kübeln, es blitzte und rumpelte nur so vor sich hin. Kinderaugen starrten ein wenig eingeschüchtert aus Küchen- und Badefenster, angespannt den nächsten Blitz und den nächsten Donner abwartend.

Wir reagieren alle unterschiedlich auf Gewitter, was sicherlich vom Härtegrad und der Situation abhängig ist. Ich erinnere mich an ein nicht enden wollendes Unwetter im vergangenen Jahr. Wir, als 4,5-köpfige Familie draußen in einem Tipi-Zelt, unmittelbar neben unserer Wwoofing-Station im Südosten Norwegens. Das war auch für mich ein wenig zu spannend. Im Fjäll, auf dem Meer, unterwegs mit dem Fahrrad, beim Bergwandern in den Alpen… Momente in denen man kein Gewitter braucht.

Aber zu Hause, wenn man dem Unwetter aus einem gesicherten Bereich zuschauen kann. Oder nachts, aufgeweckt von einem empörten Himmel, der droht uns allen auf den Kopf zu fallen. Dann genieße ich das Gewitter. Plötzlich gibt es einen naturgewaltigen Grund das Tempo rauszunehmen und zu lauschen, zu beobachten. Alles andere nach hinten zu stellen. Ein simpler, nicht lange andauernder Cut.

Viel zu selten nehme ich mir die Zeit, um genau das zu tun: Innezuhalten und einen aufgebrachten Moment Moment sein und vorüberziehen zu lassen. Ich hoffe auf ein paar weitere Donnerschläge in den nächsten Tagen 😉