Bananische Eckdaten gefragt

Nur mal so kurz in die Runde gefragt: Weiß jemand wo sich das nächstgelegene Bananenanbaugebiet befindet? Also, das zu Deutschland nächstgelegene. Gibt es in Europa Bananenplantagen oder erst südlich der Sahara? Und Frage Nr. 2: Wie lange sind Bananen ab dem Ernte-Zeitpunkt genießbar? 2 Wochen, 4 Wochen oder sogar noch länger?

Danke für eure Hinweise! 😉

 

Rückblick: Über das #aufdiehand-Experiment, Hater-Profile, den ersten E-Scooter-Test und meine aktuelle Lektüre

Ein kurzer Rückblick über die letzten Tage/Wochen:

#aufdiehand: Das Ohne-Karte-zahlen-Experiment ist gut angelaufen. Zwei mal habe ich bisher gepatzt, aber ich arbeite an mir. Gestern hat der Radiosender SWR1 das Thema bargeldlose Zahlerei aufgegriffen und ich bin froh, dass sich so viele Hörer dagegen ausgesprochen haben. Auch Chip-Implantate wurden thematisiert und die Testperson hat begeistert darüber berichtet, dass jetzt alle Geräte im Fitness-Studio automatisch über ihren Chip gesteuert werden, dass für Türen keine Schlüssel mehr benötigt werden und das über das reiskorngroße Teil, das sich zwischen Daumen und Zeigefinger unter ihrer Haut befindet, bargeldloses Zahlen möglich ist. Ich bin entsetzt. Der absolut transparente Mensch… wollen wir das wirklich? Die Kontrolle über uns selbst mehr und mehr an externe Dienstleister outsourcen?

Hater-Profile: Auf einem mir sehr nahe stehenden Blog scheint sich doch tatsächlich ein Hater breit gemacht zu haben. Unglaublich mit welchen Beschimpfungen sich Blogbetreiber zeitweilens auseinandersetzen müssen. Und das von Leuten die unter dem vermeintlichen Deckmantel der Anonymität agieren. Aber ich habe aufschlussreiche Artikel zum Thema gefunden. Ich empfehle das Suchmuster „Hater Profile Trolle“.

E-Scooter-Test: Die Firma Micro war so freundlich und hat mir erneut einen Testroller zur Verfügung gestellt. Und zwar den neuen eMicro. Einen mit Elektromotor ausgestatteten Tretroller. Das Gerät hat mich total begeistert. Super Qualität und Verarbeitung, sehr hoher Spaßfaktor. Ausführlicher Testbericht mit Bildern folgt.

Lektüre: Ich habe ein neues Fahrrad. Das ist nicht weiter spektakulär. Aber die Art und Weise wie ich daran gekommen bin, ist eine super Sache. Dazu aber auch später mehr. Zeitgleich habe ich begonnen das, schon ewig auf meinem Nachttisch wartende Buch, Held am Sonntag zu lesen. (Ein Mountainbike-Roman/Tatsachenbericht!) Selten, wirklich selten hat eine Geschichte so sehr zu mir gepasst, wie diese. Zwei in die Jahre gekommene, mittlerweile Bauchmurmeln vor sich her schiebende Männer, beschließen zu ihren Wurzeln (dem Radfahren) zurückzukehren und melden sich, untrainiert wie sie sind, zum härtesten Mountainbike-Marathon der Alpen an. Das Buch ist ein Spaß, zugleich aber auch wahnsinnig motivierend. Lesetipp!

Ohne Karte zahlen… Geht das?

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Das schöne an Verkäufen über Kleinanzeigen ist das häufig daraus resultierende Bargeld. So zumindest heute morgen seit längerem noch mal bei mir passiert. Eine alte Ofendusche wechselte für 50,- EUR den Besitzer. Der Werststoffhändler nahm mir anschließend ein paar Kupferrohrreste und anderes Altmetall ab, was die Kasse ebenfalls ein wenig lauter klingeln ließ. Dann allerdings ging es in den Supermarkt. Bei der Default-Ansage der Kassiererin („Bar oder mit Karte?“) griff ich wie gewohnt zur EC-Karte. Dabei taxierte jedoch mein Blick das im Geldbeutel befindliche Bargeld, woraufhin ich widerwillig die Karte zurück in ihr Fach schob und mit den vorhin so hart erarbeiteten Geldscheinen zahlte.

Das beschäftigte mich auf der Rückfahrt. Es hätte mir sehr viel weniger ausgemacht, den Betrag im Supermarkt mit Karte zu bezahlen. Die Scheine ließen sich sehr viel schwerer aus der Geldtasche ziehen und am am liebsten hätte ich die Hälfte des Einkaufs wieder zurück ins Regal gestellt. Ist es tatsächlich so, dass das bargeldlose Bezahlen mit weniger Hemmungen verbunden ist? Ist das echte Geld „zu weit weg“ und haben wir es deswegen ein wenig lockerer sitzen? 

Ich stelle oft fest, dass Dinge, die versuchen unser Leben bequemer und unkomplizierter zu machen, nicht wirklich auch immer zu unserem Besten dienen… Das bargeldlose Bezahlen macht vieles leichter und komfortabler. Es zieht uns aber auch sprichwörtlich das Geld aus der Tasche. Wir geben die Kontrolle ein wenig ab, nehmen etwas weniger den direkten Überblick in Kauf und stellen darüber hinaus im Netz die Informationen bereit, was wir wann und zu welchem Preis gekauft haben.

Für mich persönlich höchste Zeit ein kleines Experiment zu starten. Im Monat April möchte ich so selten wie möglich zur Karte greifen. Natürlich wird das anstrengend. Wie oft zahle ich Kleinstbeträge mit Karte, für die ich nun erst einen Automaten aufsuchen muss? Aber genau das könnte zu der Überlegung führen, lieber auf bestimmte Einkäufe zu verzichten.

Kurz: Wer macht mit? Und hat jemand eine Idee für einen Hashtag unter dem wir unsere Erfahrungen austauschen können? Vielleicht eine kleine Competition? Wer am seltensten mit Karte zahlt hat gewonnen? 😉

Aufruf zur Buchrezension „Wenn etwas fehlt“!

Wie vielleicht einige von euch wissen, hat #mamadenkt einen Sternenkinder-Roman veröffentlicht. Auch um die selbst gemachten Erfahrungen zum Thema Fehlgeburt besser verarbeiten zu können.

Ich weiß, dass einige das Buch bereits gelesen und es durchaus als gut oder sogar sehr gut eingestuft haben. Es ist definitiv mehr wert, als die aktuell vorliegende 1-Sterne-Rezension einer Rezensentin, die am selben Tag ein anderes Buch zum genannten Thema sehr viel besser bewertet hat. Daher die Bitte: Nehmt euch ein Herz und hinterlasst eine ehrliche Rezension. Euch dazu aufzufordern irgendetwas zu beschönigen ist denke ich irrelevant, da die Autorin ein wichtiges/kritisches Thema so behandelt, dass betroffene Familien hier eine Stütze und Hilfestellung erfahren können.

Link zum Buch: http://amzn.to/21FWGHk

Wir haben noch ein paar Exemplare im Regal stehen. Ihr müsst es bei Interesse also nicht käuflich erwerben, sondern könnt euch auch gerne hier eins ausleihen.

Danke für eure Unterstützung 😉

Fazit zum #SugarFree-Projekt

Die erfolgreich abgeschlossenen 8 Wochen ohne Zucker liegen nun bereits seit zwei Wochen hinter mir. Und ehrlich: Nach Ablauf der Zeit habe ich wieder beherzt zugegriffen. Mittlerweile scheint es sich etwas einzupendeln und ich gewinne den Eindruck, dass ich im Schnitt zukünftig tatsächlich weniger Zucker konsumieren werde, als vor dem Projekt. Aber das Weniger ist überschaubar und das eigentliche Ziel des Projektes, die Gier nach diesem weißen Zeug spielerisch in den Griff zu bekommen, ist gnadenlos gescheitert.

Früher habe ich auf der Arbeit fast täglich eine Tafel Schokolade verdrückt. Bislang jedoch kann ich im Büroalltag weitestgehend auf den Süßkram verzichten. Nuss-Nougat-Cremes gehören für mich wieder fest auf den Speiseplan. Nicht übertrieben, aber ich genieße ab und an morgens mein Nut***a-Brot.

Ich glaube man kann den Hang/Drang zu Süßigkeiten nicht pauschalisieren. Es gibt viele Menschen die überhaupt keinen Bezug zu Schokolade und Gummibärchen haben (nachvollziehen kann ich das nicht), die stattdessen eher mal eine Tüte Chips/Flips verdrücken. Leuten mit dieser Veranlagung traue ich durchaus die erfolgreiche nachhaltige Umsetzung eines solchen Experiments zu. Als stressanfällige, nicht krisenfeste Person, greife ich sicher oft und vor allem auch aus mentalen Gründen zum Zucker. Warum dieses Zuckerverhalten und der Bezug zu Süßigkeiten bei vielen Erwachsenen total unterschiedlich ausfällt, ist sicher auch auf den Umgang mit Schokolade und Co in der Kindheit zurückzuführen.

Unterm Strich werde ich zukünftig hoffentlich weniger Zucker konsumieren. Nicht weil es mir jetzt leichter fällt, sondern weil ich gemerkt habe, dass sich die acht Wochen positiv auf Körper und Geist ausgewirkt haben.

Abgenommen habe ich in dieser Zeit übrigens ca. 2-3 Kilo, was ich als gesunde Gewichtsreduzierung einstufen würde. Leider hatte ich in dieser Zeit kaum Gelegenheit Sport zu treiben. Hier stelle ich fest, dass ich diesen Aspekt aus gesundheitlichen Gründen eher mal zum Thema machen sollte. Eine neue Experiment-Idee wäre daher acht Wochen mit mindestens 3x Sport die Woche, was allerdings aufgrund des komplexen und umfangreichen Zeitmanagements nur sehr schwierig umsetzbar sein sollte.

Arbeitet ihr daran bestimmte Verhaltensmuster zu verändern? Welche? Warum? Was für Experimente kommen hierbei für euch zum Tragen?

Bildersuche: Plastik im Paradies

Kürzlich berichtete mir jemand von jemandem der jemanden auf Thailand getroffen hätte und dort versuche Projekte gegen die Zumüllung der Strände zu initiieren. Zitat meines Gesprächspartners: „Die leben da anscheinend im Paradies und bringen ihren Hausmüll runter an den Strand. Die nächste Böe weht das Zeug ins Meer und den Rest kennt man ja.“

Heftig. Bildersuchen sind für mich häufig das Mittel der Wahl, wenn ich mir von irgendetwas einen Eindruck verschaffen muss. Hier also die Ergebnisse der Google-Bildersuche „Müll im Paradies„. Erschreckende Bilder. U.a. natürlich die Trash-Island-Lagune der Malediven.

Natürlich habe ich mir sofort die Frage gestellt, ob die Leute vor Ort noch ganz bei Trost seien. Doch jeder kehre vor seinem Tor, da hat er Dreck genug davor. Also startete ich eine weitere Google-Bildersuche: „Müll im Wald„.

Ebenfalls erschreckende Bilder. Hat jemand noch ein ähnlich aufschlussreiches Bildrecherche-Thema zur Hand? Was habt ihr zuletzt gebildgooglet? Oder nutzt ihr andere Suchmaschinen?

DIY: Bett selbst bauen

WP_20160120_16_33_33_ProWir hatten schon seit einiger Zeit den Plan unser Europalettenbett durch eine Alternative zu ersetzen. Unter den Paletten sammelt sich doch sehr viel Staub, Dreck und Kinderspielzeug an das man aufgrund des Unterbaus der Paletten auch mit dem Staubsauger nur sehr schwer drankommt.

Kurz vor Weihnachten überkam es mich dann ganz spontan. Bei der Sanierung unseres alten Klassenzimmers mussten wir eine neue Unterbodenkonstruktion aufbauen, von der ein paar Reste an Konstruktionsbalken übrig geblieben waren. Von den 12x12cm Balken fand ich noch 3 Stück in genau 2m Länge im Keller. Nochmal schön nachgeschliffen habe ich sie entsprechend auf Abstand gelegt, provisorische Stützen untergeschoben und zwei Lattenroste fest mit den Balken verschraubt. Im Sommer wird das Gestell noch mal auseinandergeschraubt, um die Balken besser behandeln/ölen zu können.

Bombenfest und sehr robust. Dagegen wirkt die Palettenlösung fast schon etwas kippelig. Die zwei Zwischenräume bieten genug Platz für Klamottenkisten (wer es braucht) und auch der Staubsauger kommt in jede Ecke. Alles in allem eine meiner Meinung nach sehr hochwertige, Reste verwertende, daher auch günstige Lösung, die uns auch auf anhieb gefallen hat. Ein Kopfende wäre noch wünschenswert, aber da wird sich auch noch was finden lassen.

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