Dienstrad-Leasing – Meine Jobrad Erfahrung

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Meine Jobrad Erfahrung mit einem Giant Hardtail

Im vergangenen Jahr wurde ich auf das Dienstrad-Konzept aufmerksam und begeisterte mich sehr schnell für die Sache. Ein anständiges Fahrrad stand schon seit mehreren Jahren auf der Agenda und das wäre nun eine passende Gelegenheit, ohne enorme Anschaffungskosten aufbringen zu müssen. Nachfolgend also kurz zusammengefasst, meine Jobrad Erfahrung für euch.

Jobrad – Das Dienstrad Leasing

Beim Prinzip des Dienstrad Leasings bezieht der Arbeitnehmer kostengünstig ein Fahrrad über den Arbeitgeber. In meinem Fall habe ich meinen Vorgesetzten auf das Jobrad-Prinzip aufmerksam gemacht und er wurde daraufhin Jobrad-Arbeitgeber. Auch unseren örtlichen Fahrradhändler konnte ich von dem Konzept überzeugen und auch er wurde Jobrad-Fahrradhändler. Hier habe ich mir ein schönes Giant Hardtail ausgesucht, das dort ohnehin gerade vergünstigt angeboten wurde.

Die Abzahlung des Rades erfolgt als sogenannte Gehaltsumwandlung. Die Rate wird also bequem über mein Bruttogehalt abgerechnet. Die 1%-Regel (Dienstwagenprivileg) sorgt für steuerliche Vorteile. Einmalige Anschaffungskosten gab es keine. Am Schluss verbleibt eine übersichtliche Restrate, zu der das Fahrrad abgelöst werden kann.

Erfahrungen mit Jobrad nach vorzeitiger Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Als ich mich im 17. Monat des Leasing-Prozesses befand, entschied ich mich aus diversen Gründen mein damaliges Arbeitsverhältnis zu beenden. Es gibt eine Art Abzahlungsplan in dem man die Restrate zum jeweiligen Zeitpunkt einsehen kann. Der Arbeitnehmer kann sich überlegen das Fahrrad abzulösen und zu behalten. In meinem Fall hatte aber keiner der Kollegen Verwendung für mein Rad was bedeutet, dass es an mir ist das Fahrrad abzulösen und die Restrate zu erbringen.

Meine Jobrad Erfahrung – Ein Fazit

Eigentlich ist/war alles super. Ich liebe es, Fahrrad zu fahren. Gerne einfach nur bei Wind und Wetter zur Arbeit, als Training, um zu verreisen oder auch um irgendwann mal den ein oder anderen MTB-Marathon zu fahren. Hierfür lässt sich verhältnismäßig günstig ein hochwertiges Rad über Jobrad oder auch einen anderen Leasingrad-Anbieter beziehen.

Ich habe mich ein wenig darüber geärgert, dass man mir bei der Schlussrate preislich nicht ein wenig entgegen gekommen ist. Nach mir haben mindestens zwei weitere Mitarbeiter sehr teure Fahrräder über Jobrad bezogen, ich konnte im Verwandten- und Bekanntenkreis Leute für diese Möglichkeit gewinnen und habe den ortsansässigen Zweiradhändler für die Sache gewonnen. Aber auch nicht so wichtig.

Jobrad Erfahrung als WinWinWin-Situation

Wenn ihr die Option habt, nutzt sie. Egal ob über Jobrad, BusinessBike oder einen anderen Anbieter. In der Regel freuen sich die Arbeitgeber über die Option ihren Mitarbeitern Boni anbieten zu können. Ich habe die Möglichkeit auch immer als WinWinWin-Situation empfunden. Der Händer verkauft ein Rad ohne Verluste, das er bspw. an mich ohne die Jobrad-Möglichkeit nicht verkauft hätte. Ich selbst kann in bequemer Bruttogehalt-Dienstrad-Leasing-Manier günstiger als der Verkaufspreis ein Rad bekommen und der Arbeitgeber profitiert mit wenig Aufwand von einem gesunden und motivierten Mitarbeiter.

Bestimmt haben einige von euch ebenfalls bereits Erfahrungen mit Jobrad oder BusinessBike gesammelt. Erzählt doch gerne mal, wie es euch ergangen ist.

[Anzeige] Shiftphone und Fairphone 2 im Test

Wenn ihr meine Beiträge auf YouTube verfolgt (Abo lohnt sich), dann wisst ihr bereits, dass ich kürzlich sowohl das Fairphone 2 auspacken, als auch einen Shiftphone Test zuhause durchführen durfte. Beide Geräte wurden mir freundlicherweise von vireo.de zur Verfügung gestellt.

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Grundsätzlich halte ich Smartphones für eine tolle Sache. Sie vereinen so viele Funktionen, die ich andernfalls auf verschiedene Geräte auslagern müsste. Kamera, Navi, MP3-Player, Taschenrechner, Taschenlampe, um nur ein paar wenige zu nennen. Aber Smartphones sind auch ein Ärgernis. Lassen wir mal Aspekte wie eventuelle Sollbruchstellen, Langlebigkeit und hohe Anschaffungskosten etc. außen vor, dann bleibt da noch das Problem des unter eher unsozialen Kriterien stattfindenden Herstellungsprozesses, sowie der unfair gehandelten Rohstoffe.

Dem versuchen die Hersteller von Shiftphone und Fairphone entgegenzuwirken. Wobei beide Firmen sich hierbei nicht als Konkurrenten sehen, sondern in gutem Kontakt stehen und gegenseitig in ihren Ideen voneinander profitieren.

Das Fairphone 2 – Testdaten

Fairphone 2 ReviewNachstehend die Besonderheiten des zweiten Socialphones. Die vielen weiteren technischen Details könnt ihr auf der Herstellerseite einsehen.

  • Auch im Fairphone sind Gold, Wolfram, Zinn und Tantal verbaut. Allerdings werden die Bezugsquellen dieser Mineralien transparent dargelegt und sichergestellt, dass sie unter fairen Bedingungen beschafft werden. Genauere Infos hierzu findet ihr auf der Fairphone-Webseite.
  • Das Fairphone lässt sich in diverse Einzelteile zerlegen und ist daher leicht zu reparieren. Dieses modulare Konzept ist bewusst so gewählt, da es die Geräte im Sinne der Nachhaltigkeit langlebiger machen soll. Die einzelnen Module können natürlich auch über vireo.de nachbestellt werden.
  • Zwei SIM-Karten-Slots.
  • 32 GB Datenvolumen inklusive. Erweiterbar mit diversen SD-Karten, meines Wissens mit bis zu 200 GB. Kompatibilität bitte bei Fairphone recherchieren.
  • Von Haus aus mit einem „Fallschutz“/Rundum-Case ausgestattet. Ein zusätzlicher Bumper ist also nicht erforderlich.
  • Android 6.0. Regelmäßige Software-Updates sollen ebenfalls zur Langlebigkeit des Gerätes beitragen.
  • 8 MP Hauptkamera, 2 MP Frontkamera
  • 5 Zoll Full-HD-Display (1080 * 1920)
  • Kostenpunkt: um die 520,- EUR (Stand Juni 2017)

Shiftphone Test und Daten

Shiftphone TestWie zuvor beim Fairphone ein paar interessante Fakten und dann ein paar Details zum Shiftphone selbst.

  • Auch hier zählt die Nachhaltigkeit, damit der Nutzer möglichst lange etwas von seinem Shiftphone hat: Der Speicher ist erweiterbar, der Akku ist einfach zu tauschen.
  • Reparaturen sind günstig, können aber auch selbst durchgeführt werden. Ersatzteile sind im Shop erhältlich, Videoanleitungen gibt es im Shiftphone-YouTube-Kanal.
  • Die Gewährleistung des Gerätes bleibt bestehen. Auch wenn man es aufschraubt oder rootet.
  • Nachweislich faire Löhne und Arbeitszeiten, keine Kinderarbeit, gute Arbeitsbedingungen.
  • Shiftphones sind frei vom Konfliktmaterial Coltan.
  • Sehr zu empfehlen ist der Shift-Report 2016. Hier findet ihr sämtliche Informationen darüber, was das Shiftphone zu einem fairen Produkt macht.
  • Ich habe als Testgerät das Shift 5.2 erhalten. Es gibt außerdem noch ein Shift 4.2 Smartphone und ein Shift 7+ Phablet. Ab 2018 sollen mit dem Shift6m und dem Shift6mq zwei weitere Shift-Smartphones erscheinen. Bereits für Herbst diesen Jahres ist ein 12″-Notebook angekündigt (Shift12).
  • 2GB DDR RAM +16 GB int. Speicher (erweiterbar: microSD: Support bis 64 GB)
  • Android Version 5.1
  • 5 MP Front- and 8MP Rückkamera
  • 5″-HD (1280*720p) IPS Display
  • neue, zweilagige Touch-Einheit + Gorilla-Glas
  • 2000 mAh Akku (wechselbar)
  • Maße: 144 x 72 x 7 mm, Gewicht: 140 gr
  • Dual SIM: normal und micro, parallel benutzbar
  • WIFI, Bluetooth, GPS
  • Sensoren: Proximity, G: Beschleunigung, Orientation
  • Anschlüsse: Standard micro USB (OTG), Kopfhörer
  • Kostenpunkt des Shift5.2 = nicht ganz 300,- EUR
  • Hier gelangt ihr direkt zur Shiftseite auf vireo.de

Shiftphone Test / Fairphone Test – Fazit

Mit diesen beiden Geräten bin ich quasi das erste Mal mit dem Android-OS in Berührung gekommen. Ich habe beide Geräte eingeschaltet, mich mit meinem Google-Konto registriert, durch die Anwendungen geklickt und das Handling getestet. Beide Geräte reagieren absolut zeitnah und zuverlässig. Die Touch-Displays verhalten sich so, wie ich es von meinem alten iPhone oder dem Lumia 640 gewohnt bin. Hier kann ich weder Vor- noch Nachteile feststellen.

Sympathisch und gut überlegt: Beide Phones kamen ohne Ladegerät, da die Hersteller davon ausgehen, dass sich bereits mehrere Micro-USB-Auflademöglichkeiten in unseren Haushalten befinden. Das spart natürlich Elektroschrott ein. Falls doch ein Ladegerät benötigt wird, kann dies natürlich über vireo.de bezogen werden.

Hinsichtlich des Betriebssystems möchte ich nicht weiter ins Detail gehen. Ich kann mir sehr gut vorstellen Android längerfristig zu nutzen, würde mich aber über Maßnahmen informieren, wie ich das Gerät vor Zugriffen von außen weitestgehend abschirmen kann. Das Fairphone bietet alternativ ein Fairphone OS das zwar auch auf Android basiert, aber ohne Installation diverser Google-Apps/-Services auskommt. Im Netz gibt es außerdem Anleitungen, wie sich andere Betriebssysteme wie bspw. Ubuntu Touch, Firefox OS oder auch Sailfish installieren lassen.

Für mich spielen bei Kaufentscheidungen auch Design und Haptik eine tragende Rolle und hier hat das Shiftphone nach meinem Ermessen einen deutlichen Vorsprung. Das Case des Fairphones wirkt einfach sehr plastisch, schlüpfrig und weniger hochwertig. Außerdem macht es das Gerät ziemlich dick und plumb. Das ein durchdachtes Design den Machern des Shiftphones sehr am Herzen liegt, merkt man sofort wenn man das Shiftphone in die Hand nimmt. Es ist schlank, wirkt sehr hochwertig verarbeitet und lässt sich auch ohne Case oder Bumper sehr gerne anfassen.

Shiftphone TestEin weiterer Pluspunkt für das Shiftphone ist der Hinweis auf der Rückseite des Gerätes:

„Smartphones can be timekillers. There ist no greater gift for you today, than the next 24 hours. Use them wisely. People are more important than machines.“

Also wenn einem bei so viel Wahrheit und Uneigennützigkeit nicht das Herz aufgeht… ;-)

Ich konnte mich tatsächlich durch den Shiftphone Test ein wenig in das Gerät verlieben und da mich mein Lumia seit einigen Wochen immer häufiger im Stich lässt habe ich das Gefühl im Shiftphone mein neues Smartphone gefunden zu haben.

Was denkt ihr? Konnte ich euch von einem der beiden Geräte überzeugen? Oder habt ihr bereits Shiftphone oder Fairphone im Einsatz? Dann würde mich natürlich euer Feedback interessieren.

Abschließend noch mal die Info: Beide Geräte plus sämtliches Zubehör erhaltet ihr bei vireo.de, was ich euch als Bezugsquelle wärmstens empfehlen kann. Nachhaltiges Konzept, durchdachte Produkte, netter Kontakt. Unterstützenswert eben. ;-)

Epilog zum Shiftphone Test: Ihr seid es nicht gewohnt bei mir als ‚Anzeige‘ deklarierte Texte zu lesen. Kooperationsanfragen zu Produkttests gehen i.d.R. von mir aus, weil mich die Produkte wirklich interessieren. Ich wollte also unbedingt diese zwei Smartphones testen und diesen Artikel schreiben. Dass sich vireo.de auf meine Anfrage hin bereit erklärt hat diesen Artikel zu finanzieren, freut mich natürlich als Blogger umso mehr!