Die besten COMICs! Meine Empfehlungen mit Gratis Comic-VERLOSUNG!

In meinem 4. YouTube-Beitrag stelle ich euch die besten Comics vor, die ich in den vergangenen Monaten gelesen habe. Vorweg der Hinweis zur im Video angesprochenen VERLOSUNG: Verhelft mir zu 50 YouTube-Abonnenten und ich verlose eines der vorgestellten Comic-Sammelbände unter den Kommentatoren dieses Videos. Zur Teilnahme also einfach den Kanal abonnieren, das Video über eure Netzwerke teilen und einen Kommentar zum Video verfassen, in dem ihr bekanntgebt, welches Comic ihr haben wollt.

Wie auch in der Videobeschreibung, nachstehend ein paar amazon-Links zu den vorgestellten Comic-Sammelbänden.

Die besten Comics: Mark Millars Kingsman!

Kingsman ist ein Spionagethriller in Comicform mit viel Witz bei gleichbleibend hohem Spannungsbogen. Wer auf James-Bond-Filme steht und mal ein Comic in diese Richtung lesen will, der ist mit Kingsman bestens beraten. Die Verfilmung fand ich überraschend gut gelungen und nahe am Comic. Der Hauptcharakter (Taron Egerton als Eggsy) im Film hat mir sogar fast noch besser gefallen als die Zeichnung im Heft. Nervig in der deutschen Synchronisation war allerdings Samuel L. Jacksons Gelispel.

Die besten Comics: Matt Fractions Hawkeye!

Matt Fraction ist derzeit IMHO einer der besten Geschichtenerzähler im Comicbuch-Genre. Seine Storylines sind so intelligent, angereichert mit Spannung und Humor… für mich aktuell unübertroffen. Der reduzierte Zeichenstil von David Aja trifft genau meinen Geschmack: Menschlich, realitätsnah, weder zu pompös noch zu superheldenhaft, irgendwie ungeschminkt sympathisch.

Die besten Comics: Kirkmans Thief of Thieves!

Über Kirkman muss man nicht viele Worte verlieren. Seine ‚The-Walking-Dead‘-Serie ist nicht nur bei Comiclesern in aller Munde. Auch Fernsehzuschauer, Buchleser und Hörbuchhörer kommen auf ihre Kosten. ‚The Walking Dead‘ habe ich nach weit über 100 Bänden abgebrochen. Die Fernsehserie schau ich aktuell auch nicht weiter. Keine Ahnung ob ich mir das noch mal antun werde. Trotzdem ist er ein begnadeter Storyteller. Selten habe ich so sehr auf Neuerscheinungen bzw. auf die Fortsetzungen von Comicserien gewartet, wie bei ihm. Inivincible ist eine tolle Serie von Kirkman. Haunt fand ich auch super. Thief of Thieves gefällt mir aktuell aber am besten.

Die besten Comics: Brian Michael Bendis‘ Powers-Serie!

Aktuell lese ich den zweiten Powers Band ‚Roleplay‘. Es geht um einen Cop und seine Partnerin, die im Bereich der Superheldenkriminalistik tätig sind. Bedeutet, sie ermitteln und recherchieren in Mordfällen bzw. Verbrechen die an (vermeintlichen) Superhelden verübt werden oder von solchen ausgehen. Powers nimmt meiner Meinung nach das Superhelden-Genre ein wenig auf die Schippe, allerdings nicht in dem krassen Ausmaß, wie Mark Millar das mit seiner Kick-Ass-Serie macht. Powers ist sympathisch, ich persönlich empfinde es als richtig stark gezeichnet und es fehlt an keiner Stelle an Spannung oder Humor.

 

Was sind eure Lieblingscomics?

Ich weiß, dass auch unter euch begeisterte Comicleser sind. Was habt ihr zuletzt gelesen? Was könnt ihr empfehlen und was sind eure Lieblingsautoren? Ich freue mich auf euer Feedback!

Review: Markus-Evangelium

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Gelegentlich (viel zu selten) schaff ichs dann doch mal ein Buch der Bibel zu lesen. In den letzten Monaten habe ich immer mal wieder zum Markus-Evangelium gegriffen. Für gewöhnlich habe ich einen Buntstift parat, der mir beim Kennzeichnen wichtiger Textpassagen behilflich ist. Nachfolgend eine Auswahl der Verse, die jetzt bunt sind. Teils kommentiert, teils ohne Worte:

  • Kapitel 1: Vers 18 – Sofort ließen die beiden Männer ihre Netze liegen und gingen mit ihm. Gelebter Minimalismus vor 2000 Jahren? Jesus stößt beim Jüngereinsammeln (Follower rekrutieren) auf die beiden Brüder Simon und Andreas. Als Fischer warfen sie gerade ihre Netze aus, als Jesus vorbeikam. Er fordert sie auf mit ihm zu gehen und sie tun es. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so schnell meine Prioritäten gewechselt zu haben.
  • 2:27 – Der Sabbat wurde doch für den Menschen geschaffen und nicht der Mensch für den Sabbat.
  • 4:18/19: Der von Disteln überwucherte Boden entspricht den Menschen, die zwar die Botschaft hören, aber die Sorgen des Alltags, die Verführung durch den Wohlstand und die Gier nach all den Dingen dieses Lebens ersticken Gottes Botschaft, so dass keine Frucht wachsen kann. Ich finde es erstaunlich, wie leicht sich oft manche Verse in die heutige Zeit übertragen lassen. „Sorgen des Alltags“, „Verführung durch Wohlstand“, „Gier nach Dingen“ – wie sehr bestimmen diese Faktoren, trotz konsumkritischer Lebensweise, heute meinen Alltag!
  • 4:24 – Eins steht fest: Mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, werdet ihr selbst gemessen werden.
  • 4:40 – Warum hattet ihr solche Angst? fragte Jesus seine Jünger. Habt ihr denn gar kein Vertrauen zu mir? (Als Jesus den Sturm besänftigte.)
  • 6:8/9 – Nehmt nichts mit außer einem Wanderstab! Ihr sollt kein Essen, keine Tasche und kein Geld bei euch haben. Nur Schuhe dürft ihr tragen, aber kein zweites Hemd mitnehmen. (Jesus schickt seine Apostel los.)
  • 8:36 – Denn was gewinnt ein Mensch, wenn ihm die ganze Welt zufällt, er selbst aber dabei Schaden nimmt?
  • 9:50 – Salz ist gut und notwendig, solange es wirkt. Wenn es aber fade geworden ist, wodurch soll es seine Würzkraft wiedergewinnen? Deshalb achtet darauf, dass man an euch die Wirkung des Salzes sieht. Haltet Frieden untereinander.
  • 10:15 – Wer sich die neue Welt Gottes nicht wie ein Kind schenken lässt, dem bleibt sie verschlossen.
  • 10:43 – Wer groß sein will, der soll den anderen dienen, und wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen.
  • 12:44 – Die Reichen haben nur etwas von ihrem Überfluss gegeben, aber diese Frau ist arm und gab alles, was sie hatte – sogar das, was sie dringend zum Leben gebraucht hätte.

Natürlich gibt es viele weitere wichtige Verse im Markus-Evangelium. Für diese kurze Auswahl habe ich u.a. solcher herausgepickt, die sich auf Besitz, Überfluss, Minimalismus und Konsum beziehen. Viel Spaß beim Nachschlagen 😉

Bücherschreibfieber! Olivien (Jugendroman-Blogpublishing-Challenge)

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Vor nicht ganz zehn Jahren packte mich, wie auch heute noch so oft, das Bücher-Schreibfieber. Es entstand ein Skript für eine fünfteilige Jugend-Fantasy-Romanreihe, die (natürlich) nie so ganz fertig geworden ist. Geheimen Berichten zufolge hat mamadenkt vor wenigen Jahren ebenfalls einen Jugend-Fantasy-Roman geschrieben und sogar fertiggestellt. Von mir beauftragte Spione konnten in Erfahrung bringen, dass eine fehlende abschließende Korrekturlesung bislang die Einreichung des Skripts bei Verlagen/Literaturagenturen bzw. die Veröffentlichung über eine Selfpublishing-Plattform verhinderte. Ich glaube, dass da eine spannende Geschichte und ein gut geschriebenes Buch zu unrecht in einer Schublade darauf wartet, gelesen zu werden.

Daher veröffentliche ich nun mein altes Skript in unregelmäßigen Abständen Kapitel für Kapitel und fordere mamadenkt heraus, mit ihrem Buch genauso zu verfahren. Mögen unsere Leser entscheiden, welcher Buchvorlage sie den Vorzug geben! 😉 – Challenge accepted?

Meinem ersten Kapitel geht ein Prolog voran. Aber lest selbst:

Erschöpft stieß er die Tür zu seiner neuen Behausung auf. Es war noch früh am Morgen und aus den umliegenden Hütten erklang das rhythmische Schnarchen der friedlich schlafenden Dorfbewohner. Ein langsam durch den Frühtau wandernder Nebel lag über den umliegenden Wiesen und drang vorsichtig durch die offene Tür ins Innere der Hütte.

Er senkte den Kopf um nicht gegen den Türrahmen zu stoßen und betrat sein neues Reich. Es war bescheiden eingerichtet, aber das kannte er nicht anders. Zu seiner Linken stand ein Bett auf dem Lehmboden. Darüber waren zwei Regale angebracht, eins an der Längsseite und eins an der Kopfseite. Weiter hinten im Raum befanden sich ein Tisch und drei Stühle. Es gab eine kleine Kommode auf der eine silberne Schale mit Wasser und ein gefaltetes Handtuch bereit lagen.

Er stellte sein zerbrochenes Schild hinter die Tür und trat vor das Bett. Auf den Schaft seines riesigen Schwertes gestützt, nahm er vorsichtig Köcher und Bogen vom Rücken und schob es weit unter seine neue Schlafgelegenheit. Dann setzte er sich auf die etwas zu kleine Pritsche, legte die noch blutverschmierte Waffe neben sich und begutachtete seine wunden Hände.

Es war ein harter und unfairer Kampf gewesen, aber die Insel konnte erfolgreich verteidigt werden. Nun galt es auszuruhen, die neue Heimat zu erkunden und die Dorfbewohner kennenzulernen. Sein linker Flügel hatte einen mächtigen Schlag abbekommen und hing schlaff über der Bettdecke. Die weiteren Schnittwunden würden schnell verheilen, der Flügel jedoch bereitete ihm Sorgen.

Das laute Krähen eines Hahnes ertönte und aus den angrenzenden Behausungen klangen die ersten Geräusche zu ihm herüber. Er stieß sanft mit der Schwertspitze die Tür zu und legte sich hin. Die Arme vor der Brust verschränkt, die Hände zu Fäusten geballt in den Achselhöhlen vergraben. Wäre jemand bei ihm gewesen hätte er ein leises, fremdartiges Flüstern über seine Lippen kommen sehen, es aber nicht verstehen können.

Er war einer der größten Krieger, den die Welt je gesehen hatte… oder auch nicht gesehen hatte. Denn als Wächter der geheimen Inseln, bekamen ihn nur die wenigsten zu Gesicht.

Dies hier war seine zweite Insel. Olivien hatte sie sein Auftraggeber genannt. Er hoffte, dass Olivien noch lange friedlich schlafen und von einer erbarmungslosen Schlacht, wie die zuletzt erlebte, verschont bleiben würde. Fest stand, dass er Hilfe benötigen würde. Zu viele hatten im letzten Kampf ihr Leben gelassen oder böse Wunden in Kauf nehmen müssen. Er war gespannt darauf zu erfahren, wer ihm an diesem Ort zur Seite stehen würde. Doch dafür sollte später noch genug Zeit sein. Jetzt hieß es, wieder zu Kräfte zu kommen.

Er schloss die Augen und schlief sofort ein.

Aufruf zur Buchrezension „Wenn etwas fehlt“!

Wie vielleicht einige von euch wissen, hat #mamadenkt einen Sternenkinder-Roman veröffentlicht. Auch um die selbst gemachten Erfahrungen zum Thema Fehlgeburt besser verarbeiten zu können.

Ich weiß, dass einige das Buch bereits gelesen und es durchaus als gut oder sogar sehr gut eingestuft haben. Es ist definitiv mehr wert, als die aktuell vorliegende 1-Sterne-Rezension einer Rezensentin, die am selben Tag ein anderes Buch zum genannten Thema sehr viel besser bewertet hat. Daher die Bitte: Nehmt euch ein Herz und hinterlasst eine ehrliche Rezension. Euch dazu aufzufordern irgendetwas zu beschönigen ist denke ich irrelevant, da die Autorin ein wichtiges/kritisches Thema so behandelt, dass betroffene Familien hier eine Stütze und Hilfestellung erfahren können.

Link zum Buch: http://amzn.to/21FWGHk

Wir haben noch ein paar Exemplare im Regal stehen. Ihr müsst es bei Interesse also nicht käuflich erwerben, sondern könnt euch auch gerne hier eins ausleihen.

Danke für eure Unterstützung 😉

Bücher zum Thema

Frau DingDong hat auf ihrer Seite ein tolles Plugin in der rechten Teaserspalte, dass anzeigt, welche Bücher sie derzeit liest. ‚Wer nichts hat, kann alles geben‘ hat mich zum Klick getrieben und so landete ich bei amazon. Ich bin echt überrascht wie viele Buchtitel es gibt, die sich sehr intensiv mit dem Thema ‚reduziert leben‘ auseinandersetzen. Nachfolgend ein paar ungelesene Titelvorschläge.

Die Liste ist sicher nicht vollständig. Ihr könnt sie gerne ergänzen oder Empfehlungen einreichen.

Wünsche allen einen schicken Tag!